§ 193 StGB, Wahrnehmung berechtigter Interessen

§ 193 StGB
Strafgesetzbuch (StGB)
Bundesrecht

Besonderer Teil → Vierzehnter Abschnitt – Beleidigung

Titel: Strafgesetzbuch (StGB)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: StGB
Gliederungs-Nr.: 450-2
Normtyp: Gesetz

Tadelnde Urteile über wissenschaftliche, künstlerische oder gewerbliche Leistungen, desgleichen Äußerungen, welche zur Ausführung oder Verteidigung von Rechten oder zur Wahrnehmung berechtigter Interessen gemacht werden, sowie Vorhaltungen und Rügen der Vorgesetzten gegen ihre Untergebenen, dienstliche Anzeigen oder Urteile vonseiten eines Beamten und ähnliche Fälle sind nur insofern strafbar, als das Vorhandensein einer Beleidigung aus der Form der Äußerung oder aus den Umständen, unter welchen sie geschah, hervorgeht.

Diese Artikel könnten Sie interessieren

Ansprüche bei Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts

Ansprüche bei Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts

Es gibt eine Reihe von Ansprüchen gegenüber dem Verletzer Ihres allgemeinen Persönlichkeitsrechts, welche im folgenden Beitrag näher beleuchtet werden sollen. Sie sind einer Rechtsverletzung nicht… mehr

Bewertungsportale bei Internetauktionen unter rechtlichen Aspekten

Bewertungsportale bei Internetauktionen unter rechtlichen Aspekten

Wer bei ebay etwas kauft, möchte nicht selten danach seine Meinung kundtun – über den Artikel selbst, das Verhalten des Verkäufers, die Verkaufsabwicklung -Steht man dagegen auf der Seite des… mehr

Die journalistische Sorgfaltspflicht

Die journalistische Sorgfaltspflicht

Im folgenden Artikel soll die Frage geklärt werden, ob z. B. ein Redakteur eines Zeitschriftenverlages oder eines Fernsehsenders bestimmte Informationen ohne Überprüfung, veröffentlichen und als… mehr