§ 18 SGB IV, Bezugsgröße

§ 18 SGB IV
Viertes Buch Sozialgesetzbuch - Gemeinsame Vorschriften für die Sozialversicherung - (SGB IV)
Bundesrecht

Erster Abschnitt – Grundsätze und Begriffsbestimmungen → Dritter Titel – Arbeitsentgelt und sonstiges Einkommen

Titel: Viertes Buch Sozialgesetzbuch - Gemeinsame Vorschriften für die Sozialversicherung - (SGB IV)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: SGB IV
Gliederungs-Nr.: 860-4-1
Normtyp: Gesetz

(1) Bezugsgröße im Sinne der Vorschriften für die Sozialversicherung ist, soweit in den besonderen Vorschriften für die einzelnen Versicherungszweige nichts Abweichendes bestimmt ist, das Durchschnittsentgelt der gesetzlichen Rentenversicherung im vorvergangenen Kalenderjahr, aufgerundet auf den nächsthöheren, durch 420 teilbaren Betrag.

(2) Die Bezugsgröße für das Beitrittsgebiet (Bezugsgröße [Ost]) verändert sich zum 1. Januar eines jeden Kalenderjahres auf den Wert, der sich ergibt, wenn der für das vorvergangene Kalenderjahr geltende Wert der Anlage 1 zum Sechsten Buch durch den für das Kalenderjahr der Veränderung bestimmten vorläufigen Wert der Anlage 10 zum Sechsten Buch geteilt wird, aufgerundet auf den nächsthöheren, durch 420 teilbaren Betrag.

(3) Beitrittsgebiet ist das in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannte Gebiet.

Zu § 18: Bezugsgröße ab 1. 1. 2016 = 34.860 EUR jährlich bzw. 2.905 EUR monatlich (2007 = 2.450 EUR monatlich, 2008 = 2.485 EUR monatlich, 2009 = 2.520 EUR monatlich, 2010 und 2011 = 2.555 EUR monatlich, 2012 = 2.625 EUR monatlich, 2013 = 2.695 EUR monatlich, 2014 = 2.765 EUR monatlich, 2015 = 2.835 EUR monatlich);
Bezugsgröße (Ost) ab 1. 1. 2016 = 30.240 EUR jährlich bzw. 2.520 EUR monatlich (2007 und 2008 = 2.100 EUR monatlich, 2009 = 2.135 EUR monatlich, 2010 = 2.170 EUR monatlich, 2011 und 2012 = 2.240 EUR monatlich, 2013 = 2.275 EUR monatlich, 2014 = 2.345 EUR monatlich, 2015 = 2.415 EUR monatlich);
vgl. § 2 der Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2016 vom 30. November 2015 (BGBl I S. 2137).

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