§ 13 BAföG, Bedarf für Studierende

§ 13 BAföG
Bundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG)
Bundesrecht

Abschnitt III – Leistungen

Titel: Bundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: BAföG
Gliederungs-Nr.: 2212-2
Normtyp: Gesetz

(1) Als monatlicher Bedarf gelten für Auszubildende in

  1. 1.

    Fachschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzt, Abendgymnasien und Kollegs 372 Euro,

  2. 2.

    Höheren Fachschulen, Akademien und Hochschulen 399 Euro.

(2) Die Bedarfe nach Absatz 1 erhöhen sich für die Unterkunft, wenn der Auszubildende

  1. 1.

    bei seinen Eltern wohnt, um monatlich 52 Euro,

  2. 2.

    nicht bei seinen Eltern wohnt, um monatlich 250 Euro.

(3) (weggefallen)

(3a) Ein Auszubildender wohnt auch dann bei seinen Eltern, wenn der von ihm bewohnte Raum im Eigentum der Eltern steht.

(4) Bei einer Ausbildung im Ausland nach § 5 Absatz 2 wird, soweit die Lebens- und Ausbildungsverhältnisse im Ausbildungsland dies erfordern, bei dem Bedarf ein Zu- oder Abschlag vorgenommen, dessen Höhe die Bundesregierung durch Rechtsverordnung1 ohne Zustimmung des Bundesrates bestimmt.

Zu § 13: Geändert durch G vom 23. 12. 2014 (BGBl. I S. 2475) (1. 8. 2016).

1

Verordnung über die Zuschläge zu dem Bedarf nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz bei einer Ausbildung im Ausland (BAföG-AuslandszuschlagsV) vom 25. Juni 1986 (BGBl I S. 935), zuletzt geändert durch G vom 24. 10. 2010 (BGBl I S. 1422).

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