§ 130 SGB V, Rabatt

§ 130 SGB V
Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) Gesetzliche Krankenversicherung
Bundesrecht

Viertes Kapitel – Beziehungen der Krankenkassen zu den Leistungserbringern → Siebter Abschnitt – Beziehungen zu Apotheken und pharmazeutischen Unternehmern

Titel: Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) Gesetzliche Krankenversicherung
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: SGB V
Gliederungs-Nr.: 860-5
Normtyp: Gesetz

(1) Die Krankenkassen erhalten von den Apotheken für verschreibungspflichtige Fertigarzneimittel einen Abschlag von 1,77 Euro je Arzneimittel, für sonstige Arzneimittel einen Abschlag in Höhe von 5 vom Hundert auf den für den Versicherten maßgeblichen Arzneimittelabgabepreis.

Absatz 1 neugefasst durch G vom 14. 11. 2003 (BGBl I S. 2190). Satz 1 geändert durch G vom 26. 3. 2007 (BGBl I S. 378), 22. 12. 2010 (BGBl I S. 2262) und 16. 7. 2015 (BGBl I S. 1211). Sätze 2, angefügt durch G vom 26. 3. 2007 (a. a. O.), geändert durch G vom 22. 12. 2010 (a. a. O.), und 3, angefügt durch G vom 22. 12. 2010 (a. a. O.), gestrichen durch G vom 16. 7. 2015 (a. a. O.).

(2) 1Ist für das Arzneimittel ein Festbetrag nach § 35 oder § 35a festgesetzt, bemisst sich der Abschlag nach dem Festbetrag. 2Liegt der maßgebliche Arzneimittelabgabepreis nach Absatz 1 unter dem Festbetrag, bemisst sich der Abschlag nach dem niedrigeren Abgabepreis.

Absatz 2 Satz 1 geändert durch G vom 27. 7. 2001 (BGBl I S. 1948).

(3) 1Die Gewährung des Abschlags setzt voraus, dass die Rechnung des Apothekers innerhalb von zehn Tagen nach Eingang bei der Krankenkasse beglichen wird. 2Das Nähere regelt der Rahmenvertrag nach § 129.

Diese Artikel könnten Sie interessieren

Apotheken-Rabattangebote nur auf Grundlage zutreffender Preisangaben

Apotheken-Rabattangebote nur auf Grundlage zutreffender Preisangaben

BGH-Entscheidung zur Wettbewerbswidrigkeit des Vorgaukelns von Ersparnissen. mehr

Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) passiert Bundesrat

Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) passiert Bundesrat

Nachdem der Bundestag das zum 1.1.2011 in Kraft tretende Gesetzesvorhaben am 11.11.2010 verabschiedete, hat der Entwurf am 17.12.2010 auch durch den Bundesrat keine Einwände des nicht… mehr