BVerwG, 27.07.2011 - 4 B 4/11 - Einfügen eines Bauvorhabens nach § 34 BauGB hinsichtlich der Zahl der Geschosse nach den objektiv vorhandenen und geplanten Geschossen einschließlich der Nicht-Vollgeschosse; Frage des Einfügens eines Bauvorhabens nach § 34 BauGB hinsichtlich der Zahl der Geschosse nach der Wirkung der betrachteten Geschosse

Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 27.07.2011, Az.: 4 B 4/11
Gericht: BVerwG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 27.07.2011
Referenz: JurionRS 2011, 21828
Aktenzeichen: 4 B 4/11
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

OVG Nordrhein-Westfalen - 30.11.2010 - AZ: OVG 7 A 853/09

Fundstellen:

BauR 2011, 1789-1790

BBB 2011, 60-61

IBR 2011, 668

ZfBR 2012, 60

ZfBR 2012, 795

Redaktioneller Leitsatz:

Für das Einfügen eines Bauvorhabens nach § 34 BauGB kommt es im Hinblick auf die Anzahl der Vollgeschosse auf die von außen wahrnehmbare Erscheinung des Gebäudes im Verhältnis zu seiner Umgebungsbebauung an. Nicht wahrnehmbare Vollgeschosse können das Bild der maßgeblichen Umgebung nicht prägen.

In der Verwaltungsstreitsache
...
hat der 4. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 27. Juli 2011
durch
den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Prof. Dr. Rubel und
die Richterinnen am Bundesverwaltungsgericht Dr. Philipp und Dr. Bumke
beschlossen:

Tenor:

Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen vom 30. November 2010 wird zurückgewiesen.

Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Beschwerdeverfahren auf 33 750 € festgesetzt.

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