BVerwG, 22.07.2013 - BVerwG 5 B 51.13; 5 PKH 20.13 - Begrenzung der durch die Beschwerde anzufechtenden Entscheidungen der Oberverwaltungsgerichte an das Bundesverwaltungsgericht auf die in § 152 Abs. 1 VwGO Genannten

Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 22.07.2013, Az.: BVerwG 5 B 51.13; 5 PKH 20.13
Gericht: BVerwG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 22.07.2013
Referenz: JurionRS 2013, 42410
Aktenzeichen: BVerwG 5 B 51.13; 5 PKH 20.13
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

OVG Nordrhein-Westfalen - 25.04.2013 - AZ: OVG 12 E 388/13

Rechtsgrundlage:

§ 152 Abs. 1 VwGO

In der Verwaltungsstreitsache
hat der 5. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 22. Juli 2013
durch
den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Vormeier,
die Richterin am Bundesverwaltungsgericht Stengelhofen und
den Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Fleuß
beschlossen:

Tenor:

Die Beschwerde des Klägers gegen den Beschluss des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen vom 25. April 2013 wird verworfen.

Der Antrag des Klägers, ihm Prozesskostenhilfe zu bewilligen und einen Rechtsanwalt beizuordnen, wird abgelehnt.

Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Von der Erhebung von Gerichtskosten wird abgesehen.

Gründe

1

Die Beschwerde ist unzulässig, weil Entscheidungen der Oberverwaltungsgerichte bzw. Verwaltungsgerichtshöfe durch Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht nur in den Fällen angefochten werden können, die § 152 Abs. 1 VwGO anführt. Zu diesen Entscheidungen gehört der hier angefochtene Beschluss nicht. Dies ist dem Kläger bereits in dem angefochtenen Beschluss sowie dem Beschluss des Oberverwaltungsgerichts vom 29. Mai 2013 - 12 E 484/13 - zutreffend mitgeteilt worden. Zudem ist der Kläger hierauf durch das Schreiben des Senats vom 11. Juli 2013 hingewiesen worden. Von der aufgezeigten Möglichkeit der Beschwerderücknahme ist kein Gebrauch gemacht worden.

2

Der Antrag des Klägers auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe und Beiordnung eines Rechtsanwalts für das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht ist abzulehnen, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung aus dem oben genannten Grund keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet (§ 166 VwGO i.V.m. § 114 Satz 1, § 121 Abs. 1 ZPO).

3

Die Kostenentscheidung folgt aus § 154 Abs. 2 VwGO. Von der Erhebung von Gerichtskosten wird für das Beschwerdeverfahren gemäß § 21 Abs. 1 Satz 3 GKG abgesehen.

Vormeier

Dr. Fleuß

Stengelhofen

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