BVerwG, 15.06.2011 - BVerwG 2 B 82.10 - Bei einer Entlassung aus dem Beamtenverhältnis auf Widerruf auf eigenen Antrag wegen vorübergehender Dienstunfähigkeit ist das Ausscheiden aus dem Dienst von dem Beamten zu vertreten; Verantwortung für eine Entlassung aus dem Beamtenverhältnis auf Widerruf auf eigenen Antrag wegen vorübergehender Dienstunfähigkeit; Relevanz subjektiver Einschätzungen eines Beamten über seinen Gesundheitszustand für die Frage der Dienstunfähigkeit

Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 15.06.2011, Az.: BVerwG 2 B 82.10
Gericht: BVerwG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 15.06.2011
Referenz: JurionRS 2011, 18716
Aktenzeichen: BVerwG 2 B 82.10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

OVG Mecklenburg-Vorpommern - 15.09.2010 - AZ: OVG 2 L 88/08

Redaktioneller Leitsatz:

Allein das subjektive Empfinden eines Beamtenanwärters, er sei als Mobbing-Opfer dauerhaft dienstunfähig, rechtfertigt nicht die Annahme, er habe den daraufhin von ihm beantragten Abbruch der Ausbildung und das Ausscheiden aus dem Dienst nicht zu vertreten, sondern diese Folgen seien der Verantwortungssphäre des Dienstherrn zuzuweisen.

In der Verwaltungsstreitsache
hat der 2. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 15. Juni 2011
durch
den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Herbert
und die Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Maidowski und Dr. Hartung
beschlossen:

Tenor:

Die Beschwerde der Klägerin gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Mecklenburg-Vorpommern vom 15. September 2010 wird zurückgewiesen.

Die Klägerin trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Der Wert des Streitgegenstandes für das Beschwerdeverfahren wird auf 4 000,94 € festgesetzt.

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