BVerwG, 07.12.2011 - BVerwG 1 B 6.11 - Dauerhafte Trennung eines Kindes von einem Elternteil infolge einer Ausweisungsverfügung wegen einer 16-21 Jahre zurückliegenden Straftat als klärungsbedürftige Rechtsfrage

Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 07.12.2011, Az.: BVerwG 1 B 6.11
Gericht: BVerwG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 07.12.2011
Referenz: JurionRS 2011, 31854
Aktenzeichen: BVerwG 1 B 6.11
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

OVG Nordrhein-Westfalen - 22.02.2011 - AZ: OVG 18 A 1603/10

Redaktioneller Leitsatz:

Die Rechtmäßigkeit einer Ausweisungsverfügung im Lichte von Art. 6 GG und Art. 8 EMRK hängt regelmäßig von den besonderen Umständen des Einzelfalls ab und ist deshalb einer verallgemeinerungsfähigen Klärung in einem Revisionsverfahren nicht zugänglich.

In der Verwaltungsstreitsache hat der 1. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 7. Dezember 2011 durch die Präsidentin des Bundesverwaltungsgerichts Eckertz-Höfer, die Richterin am Bundesverwaltungsgericht Beck und den Richter am Bundesverwaltungsgericht Prof. Dr. Kraft beschlossen:

Tenor:

Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen vom 22. Februar 2011 wird verworfen.

Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Der Wert des Streitgegenstands wird für das Beschwerdeverfahren auf 5 000 € festgesetzt.

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