BVerwG, 07.02.2011 - BVerwG 3 B 76.10 (3 C 9.11) - Anwendbarkeit des § 28 Abs. 4 Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) bei Erteilung einer ausländischen EU-Fahrerlaubnis unter einem offensichtlichen Verstoß gegen das Wohnsitzerfordernis

Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 07.02.2011, Az.: BVerwG 3 B 76.10 (3 C 9.11)
Gericht: BVerwG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 07.02.2011
Referenz: JurionRS 2011, 10795
Aktenzeichen: BVerwG 3 B 76.10 (3 C 9.11)
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

VG Mainz - 10.02.2010 - AZ: 3 K 1216/09.MZ

OVG Rheinland-Pfalz - 18.06.2010 - AZ: 10 A 10411/10.OVG

nachgehend:

BVerwG - 25.08.2011 - AZ: BVerwG 3 C 9.11

Redaktioneller Leitsatz:

Die Frage, inwieweit § 28 Abs. 4 FeV anwendbar ist, wenn eine ausländische EU-Fahrerlaubnis unter einem offensichtlichen Verstoß gegen das Wohnsitzerfordernis erteilt wurde, hat grundsätzliche Bedeutung im Sinne von § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO.

In der Verwaltungsstreitsache
hat der 3. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 7. Februar 2011
durch
den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Kley
und die Richter am Bundesverwaltungsgericht Liebler und Buchheister
beschlossen:

Tenor:

Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz über die Nichtzulassung der Revision in seinem Urteil vom 18. Juni 2010 wird aufgehoben.

Die Revision wird zugelassen.

Die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens folgt der Kostenentscheidung in der Hauptsache.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Revisionsverfahren vorläufig auf 5 000 € festgesetzt.

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