BVerfG, 28.01.2014 - 2 BvR 1562/12 - Verfassungsmäßigkeit einer Sonderabgabe für Filmtheater auf Grundlage des Filmfördergesetztes (FFG); Verfolgung von kulterellen Zwecken mit wirtschaftsbezogenen Regelungen durch den Gesetzgeber

Bundesverfassungsgericht
Urt. v. 28.01.2014, Az.: 2 BvR 1562/12
Gericht: BVerfG
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 28.01.2014
Referenz: JurionRS 2014, 10218
Aktenzeichen: 2 BvR 1562/12
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

BVerwG - 23. Februar 2011 - AZ: BVerwG 6 C 22.10

VG Berlin - 20. September 2007 - AZ: VG 22 A 517.04

BVerwG - 23. Februar 2011 - AZ: BVerwG 6 C 23.10

VG Berlin - 20. September 2007 - AZ: 22 A 522.04

BVerwG - 23. Februar 2011 - AZ: BVerwG 6 C 25.10

VG Berlin - 20. September 2007 - AZ: VG 22 A 524.04

BVerwG - 23. Februar 2011 - AZ: BVerwG 6 C 24.10

VG Berlin - 20. September 2007 - AZ: VG 22 A 523.04

Fundstelle:

ZAP EN-Nr. 176/2014

Hinweis:

Hinweis: Verbundenes Verfahren

Volltext siehe unter: BVerfG - 28.01.2014 - AZ: 2 BvR 1561/12

Weitere Verbundverfahren:
BVerfG - 28.01.2014 - AZ: 2 BvR 1563/12
BVerfG - 28.01.2014 - AZ: 2 BvR 1564/12

In dem Verfahren
über die Verfassungsbeschwerden

I.

der K... Betriebsgesellschaft mbH,
vertreten durch deren Geschäftsführer B... und S...,

- Bevollmächtigter:

Rechtsanwalt Claus Binder LL.M.,

in Sozietät Rechtsanwälte Siegmann & Kollegen,

Eisenlohrstraße 24, 76135 Karlsruhe -

1.

unmittelbar gegen

a)

das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. Februar 2011 - BVerwG 6 C 22.10 -,

b)

das Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin vom 20. September 2007 - VG 22 A 517.04 -,

c)

die Festsetzungsbescheide der Filmförderungsanstalt vom 30. August 2004 - Leinwandnummern 282601 bis 282607 - n Gestalt des Widerspruchsbescheids vom 4. November 2004 - Rh/Wi -

2.

mittelbar gegen
§ 66 FFG 2004

- 2 BvR 1561/12 -,

II.

der K... Betriebsgesellschaft mbH,
vertreten durch deren Geschäftsführer B... und S...,

- Bevollmächtigter:

Rechtsanwalt Claus Binder LL.M.,

in Sozietät Rechtsanwälte Siegmann & Kollegen,

Eisenlohrstraße 24, 76135 Karlsruhe -

1.

unmittelbar gegen

a)

das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. Februar 2011 - BVerwG 6 C 23.10 -,

b)

das Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin vom 20. September 2007 - 22 A 522.04 -,

c)

die Festsetzungsbescheide der Filmförderungsanstalt vom 30. August 2004 - Leinwandnummern 291701 bis 291709 - in Gestalt des Widerspruchsbescheids vom 4. November 2004 - Rh/Wi -,

2.

mittelbar gegen
§ 66 FFG 2004

- 2 BvR 1562/12 -,

III.

der U... GmbH,
vertreten durch deren Geschäftsführer S... und S...,

- Bevollmächtigter:

Rechtsanwalt Eckhard von Voigt, MBA,

Kurfürstendamm 64, 10707 Berlin -

1.

unmittelbar gegen

a)

das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. Februar 2011 - BVerwG 6 C 25.10 -,

b)

das Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin vom 20. September 2007 - VG 22 A 524.04 -,

c)

die Bescheide der Filmförderungsanstalt vom 30. August 2004 - Leinwandnummern 140401 bis 140415, 140417, 140418, 146101 bis 146108, 156101 bis 156114, 278901 bis 278909, 280101 bis 280106, 308901 bis 308909, 319701 bis 319707, 320101 bis 320103, 320105 bis 320110, 334201 bis 334208, 334301 bis 334309, 335101 bis 335108, 336601 bis 336607, 337501 bis 337509, 339601 bis 339609, 340901 bis 340906, 342201 bis 342208 - in Gestalt des Widerspruchsbescheids vom 4. November 2004 - Rh/Wi -

2.

mittelbar gegen
§ 66 FFG 2004

- 2 BvR 1563/12 -,

IV.

der K... Betriebsgesellschaft mbH,
vertreten durch deren Geschäftsführer B... und S...,

- Bevollmächtigter:

Rechtsanwalt Claus Binder LL.M.,

in Sozietät Rechtsanwälte Siegmann & Kollegen,

Eisenlohrstraße 24, 76135 Karlsruhe -

1.

unmittelbar gegen

a)

das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. Februar 2011 - BVerwG 6 C 24.10 -,

b)

das Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin vom 20. September 2007 - VG 22 A 523.04 -,

c)

die Festsetzungsbescheide der Filmförderungsanstalt vom 30. August 2004 - Leinwandnummern 327601 bis 327607 - in Gestalt des Widerspruchsbescheids vom 4. November 2004 - Rh/Wi -,

2.

mittelbar gegen
§ 66 FFG 2004

- 2 BvR 1564/12 -

hat das Bundesverfassungsgericht - Zweiter Senat - unter Mitwirkung der Richterinnen und Richter

Präsident Voßkuhle,
Lübbe-Wolff,
Gerhardt,
Landau,
Huber,
Hermanns,
Müller,
Kessal-Wulf

aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 8. Oktober 2013 durch

Urteil

für Recht erkannt:

Tenor:

  1. 1.

    Die Verfahren werden zur gemeinsamen Entscheidung verbunden.

  2. 2.

    Die Verfassungsbeschwerden werden zurückgewiesen.

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