BSG, 27.08.2015 - B 4 AS 164/15 S

Bundessozialgericht
Beschl. v. 27.08.2015, Az.: B 4 AS 164/15 S
Gericht: BSG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 27.08.2015
Referenz: JurionRS 2015, 24811
Aktenzeichen: B 4 AS 164/15 S
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LSG Sachsen-Anhalt - 31.07.2015 - AZ: L 7 AS 1383/14 NZB

SG Chemnitz - AZ: S 1 AS 1028/14

LSG Sachsen-Anhalt - 31.07.2015 - AZ: L 7 AS 1384/14 NZB

SG Chemnitz - AZ: S 1 AS 1911/14

LSG Sachsen-Anhalt - 31.07.2015 - AZ: L 7 AS 1385/14 NZB

SG Chemnitz - AZ: S 1 AS 3268/14

LSG Sachsen-Anhalt - 31.07.2015 - AZ: L 7 AS 1386/14 NZB

SG Chemnitz - AZ: S 1 AS 3269/14

LSG Sachsen-Anhalt - 31.07.2015 - AZ: L 7 AS 1387/14 NZB

SG Chemnitz - AZ: S 1 AS 3271/14

LSG Sachsen-Anhalt - 31.07.2015 - AZ: L 7 AS 1388/14 NZB

SG Chemnitz - AZ: S 1 AS 6067/13

in dem Rechtsstreit

Az: B 4 AS 164/15 S

L 7 AS 1383/14 NZB (Sächsisches LSG)

S 1 AS 1028/14 (SG Chemnitz)

Az: B 4 AS 165/15 S

L 7 AS 1384/14 NZB (Sächsisches LSG)

S 1 AS 1911/14 (SG Chemnitz)

Az: B 4 AS 166/15 S

L 7 AS 1385/14 NZB (Sächsisches LSG)

S 1 AS 3268/14 (SG Chemnitz)

Az: B 4 AS 167/15 S

L 7 AS 1386/14 NZB (Sächsisches LSG)

S 1 AS 3269/14 (SG Chemnitz)

Az: B 4 AS 168/15 S

L 7 AS 1387/14 NZB (Sächsisches LSG)

S 1 AS 3271/14 (SG Chemnitz)

Az: B 4 AS 169/15 S

L 7 AS 1388/14 NZB (Sächsisches LSG)

S 1 AS 6067/13 (SG Chemnitz)

...............................................................,

Kläger und Beschwerdeführer,

gegen

Jobcenter Erzgebirgskreis,

Paulus-Jenisius-Straße 24, 09456 Annaberg-Buchholz,

Beklagter und Beschwerdegegner.

Der 4. Senat des Bundessozialgerichts hat am 27. August 2015 durch die Richterin B e h r e n d als Vorsitzende sowie die Richter S ö h n g e n und Dr. F l i n t

beschlossen:

Tenor:

Die Verfahren zu den Aktenzeichen B 4 AS 164/15 S, B 4 AS 165/15 S, B 4 AS 166/15 S, B 4 AS 167/15 S, B 4 AS 168/15 S und B 4 AS 169/15 S werden zur gemeinsamen Entscheidung über die Beschwerden des Klägers verbunden. Das Aktenzeichen B 4 AS 164/15 S ist hierfür das führende Aktenzeichen.

Die Beschwerden des Klägers gegen die Beschlüsse des Sächsischen Landessozialgerichts vom 31. Juli 2015 - L 7 AS 1383/14 NZB, L 7 AS 1384/14 NZB, L 7 AS 1385/14 NZB, L 7 AS 1386/14 NZB, L 7 AS 1387/14 NZB, L 7 AS 1388/14 NZB - werden als unzulässig verworfen.

Außergerichtliche Kosten der Beschwerdeverfahren sind nicht zu erstatten.

Gründe

1

Der Kläger begehrt in sämtlichen Verfahren diverse höhere Leistungen nach dem SGB II. Das SG Chemnitz hat die Klagen abgewiesen und die Berufung jeweils nicht zugelassen (Urteile vom 5.11.2014). Gegen die Nichtzulassung der Berufungen hat der Kläger jeweils Beschwerden eingelegt, die das Sächsische LSG zurückgewiesen hat (Beschlüsse vom 31.7.2015). Der Kläger hat sich mit einem an das LSG gerichteten Schreiben vom 6.8.2015 gegen diese Beschlüsse gewandt und ua "sofortige Beschwerde" eingelegt. Das LSG hat das Schreiben des Klägers mit den vorinstanzlichen Prozessakten dem BSG vorgelegt.

2

Der Senat wertet dieses Vorbringen als Beschwerden gegen die bezeichneten Beschlüsse des LSG. Die Beschwerden des Klägers sind unzulässig. Die Beschlüsse des LSG vom 31.7.2015 sind, worauf das LSG in den Entscheidungen zutreffend hingewiesen hat, gemäß § 177 SGG iVm § 145 Abs 4 S 4 SGG nicht mit der Beschwerde an das BSG anfechtbar. Ein Ausnahmefall des § 160a Abs 1 SGG und des § 17a Abs 4 S 4 GVG liegt in keinem Fall vor.

3

Die Verwerfung der Rechtsmittel des Klägers erfolgt ohne Beteiligung der ehrenamtlichen Richter in entsprechender Anwendung des § 169 SGG.

4

Die Kostenentscheidung beruht auf der entsprechenden Anwendung des § 193 Abs 1 SGG.

Behrend
Söhngen
Dr. Flint

Hinweis: Das Dokument wurde redaktionell aufgearbeitet und unterliegt in dieser Form einem besonderen urheberrechtlichen Schutz. Eine Nutzung über die Vertragsbedingungen der Nutzungsvereinbarung hinaus - insbesondere eine gewerbliche Weiterverarbeitung außerhalb der Grenzen der Vertragsbedingungen - ist nicht gestattet.