BSG, 19.10.2011 - B 6 KA 20/11 R

Bundessozialgericht
Urt. v. 19.10.2011, Az.: B 6 KA 20/11 R
Gericht: BSG
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 19.10.2011
Referenz: JurionRS 2011, 33979
Aktenzeichen: B 6 KA 20/11 R
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

SG Detmold - 02.09.2009 - AZ: S 5 KA 11/07

LSG Nordrhein-Westfalen - 12.05.2010 - AZ: L 11 KA 64/09

Fundstellen:

MedR 2012, 540-544

NZS 2011, 5

SGb 2011, 699

ZMGR 2012, 113-116

in dem Rechtsstreit

Az: B 6 KA 20/11 R

L 11 KA 64/09 (LSG Nordrhein-Westfalen)

S 5 KA 11/07 (SG Detmold)

.................................,

Kläger und Revisionskläger,

Prozessbevollmächtigter: ...........................................,

gegen

Berufungsausschuss der Ärzte und Krankenkassen Westfalen-Lippe,

Robert-Schimrigk-Straße 4-6, 44141 Dortmund,

Beklagter und Revisionsbeklagter,

beigeladen:

1. Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe,

Robert-Schimrigk-Straße 4-6, 44141 Dortmund,

2. AOK NORDWEST - Die Gesundheitskasse,

Nortkirchenstraße 103-105, 44263 Dortmund,

3. BKK-Landesverband NORDWEST,

Kronprinzenstraße 6, 45128 Essen,

4. IKK classic,

Tannenstraße 4b, 01099 Dresden,

5. Landwirtschaftliche Krankenkasse Nordrhein-Westfalen,

Hoher Heckenweg 76-80, 48147 Münster,

6. Verband der Ersatzkassen e.V. - vdek,

Askanischer Platz 1, 10963 Berlin,

7. Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See

als Trägerin der Kranken- und Pflegeversicherung,

Pieperstraße 14-28, 44789 Bochum,

8. .................................,

Prozessbevollmächtigte: .............................................

Der 6. Senat des Bundessozialgerichts hat auf die mündliche Verhandlung vom 19. Oktober 2011 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. W e n n e r , die Richterin Dr. D ü r i n g und den Richter Engelhard sowie die ehrenamtlichen Richterinnen Dr. Z e c h und E l s n e r

für Recht erkannt:

Tenor:

Auf die Revision des Klägers werden die Urteile des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen vom 12. Mai 2010 und des Sozialgerichts Detmold vom 2. September 2009 aufgehoben. Es wird festgestellt, dass der Bescheid des Beklagten vom 26. September 2007 rechtswidrig war.

Der Beklagte trägt die Kosten des Verfahrens für alle Rechtszüge mit Ausnahme der Kosten der Beigeladenen zu 2. bis 7. für das Berufungs- und das Revisionsverfahren sowie der Kosten der Beigeladenen zu 1. bis 7. für das Klageverfahren.

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