BSG, 13.10.2010 - B 6 KA 40/09 R - Zulassung zur vertragspsychotherapeutischen Versorgung unter der Bedingung der Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit in der Hauptbeschäftigung

Bundessozialgericht
Urt. v. 13.10.2010, Az.: B 6 KA 40/09 R
Gericht: BSG
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 13.10.2010
Referenz: JurionRS 2010, 34511
Aktenzeichen: B 6 KA 40/09 R
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

SG Magdeburg - 26.08.2009 - AZ: S 1 KA 168/07

Rechtsgrundlagen:

§ 17 Abs. 1a BMV-Ä

§ 95 Abs. 2 SGB V

§ 19a Ärzte-ZV

§ 20 Ärzte-ZV

Fundstellen:

BSGE 107, 56 - 66

ArztR 2011, 319-324

GesR 2011, 422-427

MedR 2011, 605-609

NZS 2011, 287-288

NZS 2011, 716

SGb 2011, 146-147

SGb 2010, 708

in dem Rechtsstreit

Az: B 6 KA 40/09 R

S 1 KA 168/07 (SG Magdeburg)

....................................................,

Kläger und Revisionskläger,

Prozessbevollmächtigte: .........................................,

gegen

Berufungsausschuss Sachsen-Anhalt für die Zulassung zur vertragsärztlichen Tätigkeit,

Doctor-Eisenbart-Ring 2, 39120 Magdeburg,

Beklagter und Revisionsbeklagter,

beigeladen:

1. Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt,

Doctor-Eisenbart-Ring 2, 39120 Magdeburg,

2. AOK Sachsen-Anhalt - Die Gesundheitskasse,

Lüneburger Straße 4, 39106 Magdeburg,

3. BKK Landesverband Mitte,

Siebstraße 4, 30171 Hannover,

4. Landesverband der Innungskrankenkassen Sachsen-Anhalt,

Umfassungsstraße 85, 39124 Magdeburg,

5. Verband der Arbeiter-Ersatzkassen e.V.,

Frankfurter Straße 84, 53721 Siegburg,

6. Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See,

Pieperstraße 14-28, 44789 Bochum,

7. Landwirtschaftliche Krankenkasse Mittel- und Ostdeutschland,

Hoppegartener Straße 100, 15366 Hönow.

Der 6. Senat des Bundessozialgerichts hat auf die mündliche Verhandlung vom 13. Oktober 2010 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. W e n n e r , den Richter E n g e l h a r d und die Richterin Dr. D ü r i n g sowie den ehrenamtlichen Richter Dr. P l a t z e r und den ehrenamtlichen Richter Dr. L ö r z

für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revision des Klägers gegen das Urteil des Sozialgerichts Magdeburg vom 26. August 2009 wird zurückgewiesen.

Der Kläger trägt auch die Kosten des Revisionsverfahrens mit Ausnahme der außergerichtlichen Kosten der Beigeladenen zu 1. bis 7.

Diese Artikel im Bereich Gesundheit und Arzthaftung könnten Sie interessieren

Antrag zur Kostenübernahme für eine Unterkieferprotrusionsschiene – Was ist zu beachten?

Antrag zur Kostenübernahme für eine Unterkieferprotrusionsschiene – Was ist zu beachten?

Bei Patienten, die unter einem Schlafapnoe-Syndrom leiden, wird immer häufiger die Behandlung mit einer Unterkieferprotrusionsschiene empfohlen. Durch diese Schiene werden Unterkiefer und Zunge nach… mehr

BGH: Fast alle Patientenverfügungen unzulässig

BGH: Fast alle Patientenverfügungen unzulässig

Wenn es in so genannten Patientenverfügungen um das "Abschalten lebensverlängernder Maßnahmen" geht, dann ist eigentlich klar, was damit gemeint ist: mehr

Patient darf Marihuana anbauen

Patient darf Marihuana anbauen

Der Anbau von Marihuana ist in Deutschland streng untersagt. Im Einzelfall kann er einem Patienten genehmigt werden. mehr