BSG, 01.09.2015 - B 4 AS 172/15 S

Bundessozialgericht
Beschl. v. 01.09.2015, Az.: B 4 AS 172/15 S
Gericht: BSG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 01.09.2015
Referenz: JurionRS 2015, 25225
Aktenzeichen: B 4 AS 172/15 S
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LSG Berlin-Brandenburg - L 10 AS 1693/15 B ER - 18.08.2015

LSG Berlin-Brandenburg - L 10 AS 1697/15 B ER - 18.08.2015

LSG Berlin-Brandenburg - L 10 AS 1695/15 B ER - 18.08.2015

LSG Berlin-Brandenburg - L 10 AS 1697/15 B ER - 18.08.2015

SG Frankfurt/Oder - AZ: S 17 AS 1168/15 ER

SG Frankfurt/Oder - AZ: S 17 AS 1199/15 ER

SG Frankfurt/Oder - AZ: S 17 AS 1200/15 ER

SG Frankfurt/Oder - AZ: S 17 AS 1201/15 ER

in dem Rechtsstreit

Az: B 4 AS 172/15 S

L 10 AS 1693/15 B ER (LSG Berlin-Brandenburg)

S 17 AS 1168/15 ER (SG Frankfurt/Oder)

L 10 AS 1694/15 B ER (LSG Berlin-Brandenburg)

S 17 AS 1199/15 ER (SG Frankfurt/Oder)

L 10 AS 1695/15 B ER (LSG Berlin-Brandenburg)

S 17 AS 1200/15 ER (SG Frankfurt/Oder)

L 10 AS 1697/15 B ER (LSG Berlin-Brandenburg)

S 17 AS 1201/15 ER (SG Frankfurt/Oder)

...........................,

Antragsteller und Beschwerdeführer,

gegen

Jobcenter Barnim,

Bergerstraße 30, 16225 Eberswalde,

Antragsgegner und Beschwerdegegner.

Der 4. Senat des Bundessozialgerichts hat am 1. September 2015 durch die Richterin B e h r e n d als Vorsitzende sowie die Richter S ö h n g e n und Dr. F l i n t

beschlossen:

Tenor:

Die Beschwerde des Antragstellers gegen den Beschluss des Landessozialgerichts Berlin-Brandenburg vom 18. August 2015 - L 10 AS 1693/15 B ER, L 10 AS 1694/15 B ER, L 10 AS 1695/15 B ER und L 10 AS 1697/15 B ER - wird als unzulässig verworfen.

Außergerichtliche Kosten des Beschwerdeverfahrens sind nicht zu erstatten.

Gründe

1

Der Antragsteller begehrt im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes höhere Leistungen für Unterkunft und Heizung nach dem SGB II für die Zeit vom 1.11.2012 bis zum 30.4.2015. Das SG Frankfurt/Oder hat seine Anträge auf Erlass entsprechender einstweiliger Anordnungen abgelehnt (Beschlüsse vom 6.7.2015). Die hiergegen eingelegten Beschwerden hat das LSG Berlin-Brandenburg zurückgewiesen (Beschluss vom 18.8.2015). Gegen diesen Beschluss hat der Antragsteller mit einem von ihm selbst verfassten Schreiben vom 24.8.2015 "Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Beschwerde vor dem BSG" eingelegt. Der Senat wertet das Schreiben des Antragstellers als Beschwerde gegen den Beschluss des LSG vom 18.8.2015.

2

Die Beschwerde des Antragstellers ist unzulässig. Der Beschluss des LSG vom 18.8.2015 ist, worauf das LSG in der Entscheidung zutreffend hingewiesen hat, gemäß § 177 SGG nicht mit der Beschwerde an das BSG anfechtbar. Ein Ausnahmefall des § 160a Abs 1 SGG und des § 17a Abs 4 S 4 GVG liegt hier nicht vor.

3

Die Verwerfung des Rechtsmittels des Antragstellers erfolgt ohne Beteiligung der ehrenamtlichen Richter in entsprechender Anwendung des § 169 SGG.

4

Die Kostenentscheidung beruht auf entsprechender Anwendung des § 193 Abs 1 SGG.

Behrend
Söhngen
Dr. Flint

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