BGH, 31.01.2012 - VI ZR 143/11 - Einziehung einer an ein Mietwagenunternehmen abgetretenen Schadensersatzforderung des Geschädigten auf Erstattung von Mietwagenkosten bei Streit über die Höhe der Mietwagenkosten

Bundesgerichtshof
Urt. v. 31.01.2012, Az.: VI ZR 143/11
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 31.01.2012
Referenz: JurionRS 2012, 10803
Aktenzeichen: VI ZR 143/11
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AG Waiblingen - 05.11.2010 - AZ: 8 C 1039/10

LG Stuttgart - 13.04.2011 - AZ: 4 S 278/10

Rechtsgrundlage:

§ 5 Abs. 1 S. 1 RDG

Fundstellen:

BGHZ 192, 270 - 279

AnwBl 2012, 374

BB 2012, 586

BB 2012, 329-330 (Pressemitteilung)

BB 2012, 1115-1117

DAR 2012, 312

DAR 2012, 327-330

DB 2012, 509-512

DB 2012, 6

DS 2012, 210-213

EBE/BGH 2012, 78-80

EWiR 2012, 187

JuS 2012, 8

MDR 2012, 11

MDR 2012, 399-400

NJ 2012, 7-8

NJ 2012, 211-212

NJ 2012, 4-5

NJW 2012, 1005-1008

NJW-Spezial 2012, 169

NZM 2012, 360-361

NZV 2012, 220-223

NZV 2012, 4

r+s 2012, 201-204

RÜ 2012, 221-224

SVR 2012, 3

SVR 2012, 267-270

VE 2012, 55

VersR 2012, 458

VRA 2012, 41

VRR 2012, 139

VRS 2012, 362-367

WM 2012, 1082-1085

ZAP 2012, 394

ZAP EN-Nr. 209/2012

zfs 2012, 321-325

ZIP 2012, 478-481

ZIP 2012, 5

Amtlicher Leitsatz:

RDG § 5 Abs. 1

  1. a)

    Die Einziehung einer an ein Mietwagenunternehmen abgetretenen Schadensersatzforderung des Geschädigten auf Erstattung von Mietwagenkosten ist gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1 RDG grundsätzlich erlaubt, wenn allein die Höhe der Mietwagenkosten streitig ist.

  2. b)

    Etwas anderes gilt, wenn die Haftung dem Grunde nach oder die Haftungsquote streitig ist oder Schäden geltend gemacht werden, die in keinem Zusammenhang mit der Haupttätigkeit stehen.

Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die mündliche Verhandlung vom 31. Januar 2012 durch den Vorsitzenden Richter Galke, die Richter Wellner, Pauge und Stöhr und die Richterin von Pentz

für Recht erkannt:

Tenor:

Auf die Revision der Klägerin wird das Urteil der 4. Zivilkammer des Landgerichts Stuttgart vom 13. April 2011 aufgehoben.

Die Sache wird zur neuen Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Revisionsverfahrens, an das Berufungsgericht zurückverwiesen.

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