BGH, 29.11.2011 - X ZR 7/11 - Zurückweisung der Beschwerde mangels Durchgreifen der auf die Verletzung von Verfahrensgrundrechten gestützten Rügen

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 29.11.2011, Az.: X ZR 7/11
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 29.11.2011
Referenz: JurionRS 2011, 29092
Aktenzeichen: X ZR 7/11
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Erfurt - 14.12.2006 - AZ: 3 O 1482/04

OLG Jena - 24.10.2007 - AZ: 2 U 62/07

BGH - 10.09.2009 - AZ: Xa ZR 18/08

OLG Jena - 19.01.2011 - AZ: 2 U 62/07

nachgehend:

BGH - 13.03.2012 - AZ: X ZR 7/11

Rechtsgrundlage:

§ 233 ZPO

Der X. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 29. November 2011 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Meier-Beck, den Richter Keukenschrijver, die Richterin Mühlens und die Richter Dr. Grabinski und Dr. Bacher

beschlossen:

Tenor:

Der Klägerin wird nach Versäumung der Frist zur Begründung der Nichtzulassungsbeschwerde gegen das Urteil des 2. Zivilsenats des Thüringer Oberlandesgerichts in Jena vom 19. Januar 2011 Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gewährt (§ 233 ZPO).

Die Beschwerde der Klägerin gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 2. Zivilsenats des Thüringer Oberlandesgerichts in Jena vom 19. Januar 2011 wird zurückgewiesen, weil die Rechtssache keine grundsätzliche Bedeutung hat, die auf die Verletzung von Verfahrensgrundrechten gestützten Rügen nicht durchgreifen und die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts auch im Übrigen nicht erfordern (§ 543 Abs. 2 S. 1 ZPO). Aus dem Zusammenhang der Entscheidungsgründe des Berufungsurteils ergibt sich, dass das Berufungsgericht die Behauptung der Klägerin, sie sei Erfinderin und als solche benannt worden, zur Kenntnis genommen hat (s. Seite 5 Absatz 3 des Urteilsumdrucks), jedoch aufgrund des Gesamtergebnisses der Verhandlung und Beweisaufnahme, insbesondere der Angaben der Zeugen A. und H. P. , zu der Überzeugung gelangt ist, dass die Erfindung von H. P. gemacht worden ist. Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 4 S. 2, 2. Halbs. ZPO abgesehen. Der Wert des Beschwerdeverfahrens wird auf 500.000 EUR festgesetzt.

Die Klägerin trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO).

Diese Artikel im Bereich Zivilrecht, Prozess und Zwangsvollstreckung könnten Sie interessieren

V PLUS FONDS (V+) – ANLEGER OBSIEGEN VOR GERICHT

V PLUS FONDS (V+) – ANLEGER OBSIEGEN VOR GERICHT

München, 23.11.2016 – Hoffnung für Anleger von V Plus Fonds. CLLB Rechtsanwälte berichten von positiven Urteilen. mehr

GarantieHebelPlan ’08 - Fonds nimmt Klagen zurück!

GarantieHebelPlan ’08 - Fonds nimmt Klagen zurück!

CLLB Rechtsanwälte vertreten Anleger erfolgreich gegen Klagen von GarantieHebelPlan ’08. mehr

Verbraucherfreundliches Urteil für Bausparer – CLLB vertritt Bausparer bei der Durchsetzung von Ansprüchen

Verbraucherfreundliches Urteil für Bausparer – CLLB vertritt Bausparer bei der Durchsetzung von Ansprüchen

Bausparer profitieren vom aktuellen Urteil des BGH zur Unwirksamkeit von Darlehensgebühren in Bausparverträgen mehr