BGH, 28.07.2011 - VII ZR 4/10 - Anwendbarkeit der in der Sekundärhaftung des Architekten entwickelten Grundsätze auf Sonderfachleute

Bundesgerichtshof
Urt. v. 28.07.2011, Az.: VII ZR 4/10
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 28.07.2011
Referenz: JurionRS 2011, 22447
Aktenzeichen: VII ZR 4/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Wiesbaden - 07.05.2008 - AZ: 10 O 246/05

OLG Frankfurt am Main - 10.12.2009 - AZ: 3 U 138/08

Rechtsgrundlagen:

§ 3 Abs. 5 HOAI

§ 51 Abs. 1 HOAI a.F.

§ 73 HOAI a.F.

Fundstellen:

BauR 2011, 1840-1841

BauSV 2012, 71

DWW 2012, 77

EBE/BGH 2011, 299-301

IBR 2011, 589

JurBüro 2012, 51

MDR 2011, 1165-1166

NJW 2011, 3086-3087 "Elektroingenieur"

NJW 2011, 6 "Anwendbarkeit auf Sonderfachleute"

NJW-Spezial 2011, 588

NZBau 2011, 691-692

VersR 2012, 113-114

ZAP EN-Nr. 746/2011

ZAP 2011, 1186

ZfBR 2012, 23-24

Amtlicher Leitsatz:

BGB §§ 635, 638 a.F.

Die zur Sekundärhaftung des Architekten entwickelten Grundsätze sind grundsätzlich nicht auf Sonderfachleute anwendbar.

Der VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
auf die mündliche Verhandlung vom 28. Juli 2011
durch
den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kniffka,
den Richter Dr. Kuffer,
den Richter Bauner,
die Richterin Safari Chabestari und
den Richter Dr. Eick
für Recht erkannt:

Tenor:

Auf die Revision des Beklagten zu 4 wird das Urteil des 3. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 10. Dezember 2009 im Kostenpunkt und insoweit aufgehoben, als zum Nachteil des Beklagten zu 4 entschieden worden ist.

In diesem Umfang wird die Sache zur neuen Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Revisionsverfahrens, an das Berufungsgericht zurückverwiesen.

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