BGH, 28.04.2011 - I ZB 61/08 - Die Geschäftsgebühr im Beratungsverfahren ist i.R.d. Kostenfestsetzung gegenüber der unterlegenen Partei nicht auf die Prozessgebühr anzurechnen

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 28.04.2011, Az.: I ZB 61/08
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 28.04.2011
Referenz: JurionRS 2011, 15898
Aktenzeichen: I ZB 61/08
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Köln - 05.07.2007 - AZ: 84 O 61/07

LG Köln - 22.10.2007 - AZ: 84 O 61/07

OLG Köln - 05.05.2008 - AZ: 17 W 57/08

Fundstellen:

GRUR-RR 2011, 288 "Abzug der Geschäftsgebühr III"

HRA 2011, 19

Redaktioneller Leitsatz:

Die Verfahrensgebühr nach Nr. 3100 RVG VV ist bei der Kostenfestsetzung in voller Höhe in Ansatz zu bringen.

Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
am 28. April 2011
durch
den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Bornkamm und
die Richter Pokrant, Prof. Dr. Büscher, Dr. Kirchhoff und Dr. Koch
beschlossen:

Tenor:

Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des 17. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Köln vom 5. Mai 2008 wird auf Kosten der Antragstellerin zurückgewiesen.

Gegenstandswert: 457,70 €

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