BGH, 21.06.2011 - VI ZR 262/09 - Verletzung des Rechts am eigenen Wort durch Wiedergabe einer i.R.e. Pressekonferenz gefallenen Äußerung

Bundesgerichtshof
Urt. v. 21.06.2011, Az.: VI ZR 262/09
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 21.06.2011
Referenz: JurionRS 2011, 24573
Aktenzeichen: VI ZR 262/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Köln - 14.01.2009 - AZ: 28 O 511/08

OLG Köln - 28.07.2009 - AZ: 15 U 37/09

nachgehend:

BGH - 19.09.2011 - AZ: VI ZR 262/09

Fundstellen:

AfP 2011, 484-485

EBE/BGH 2011, 327-328

GRUR-RR 2012, 83-84 "Das Prinzip Arche Noah"

Life&Law 2011, 862-866

MDR 2011, 1352-1353

NJW 2011, 3516-3517

RÜ 2011, 688-690

VersR 2011, 1408-1409

WRP 2011, 1634-1636 "Bürgerliches Recht: "Das Prinzip Arche Noah""

ZUM 2011, 908-909

Amtlicher Leitsatz:

GG Art. 1 Abs. 1, 2 Abs. 1; BGB §§ 823 Abs. 1 Ah, 1004 Abs. 1 Satz 2

Zur Verletzung des Rechts am eigenen Wort durch Wiedergabe einer im Rahmen einer Pressekonferenz gefallenen Äußerung.

Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
auf die mündliche Verhandlung vom 21. Juni 2011
durch
den Vorsitzenden Richter Galke,
den Richter Zoll,
die Richterin Diederichsen,
den Richter Pauge und
die Richterin von Pentz
für Recht erkannt:

Tenor:

Auf die Rechtsmittel der Beklagten werden das Urteil des 15. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Köln vom 28. Juli 2009 aufgehoben und das Urteil der 28. Zivilkammer des Landgerichts Köln vom 14. Januar 2009 abgeändert.

Die Klage wird abgewiesen.

Die Kosten des Rechtsstreits hat die Klägerin zu tragen.

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