BGH, 20.07.2011 - IV ZR 148/10 - Anspruch des Versicherungsnehmers einer Wohngebäudeversicherung zum gleitenden Neuwert auf die Neuwertspanne; Günstigere tatsächliche Aufwendungen für die Wiederherstellung des versicherten Gebäudes als der Neuwert

Bundesgerichtshof
Urt. v. 20.07.2011, Az.: IV ZR 148/10
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 20.07.2011
Referenz: JurionRS 2011, 21416
Aktenzeichen: IV ZR 148/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Flensburg - 26.05.2009 - AZ: 8 O 40/09

OLG Schleswig - 26.11.2009 - AZ: 16 U 34/09

BGH - 09.06.2010 - AZ: IV ZA 15/09

Rechtsgrundlage:

§ 15 Nr. 4 S. 1 VGB 88

Fundstellen:

DWW 2011, 299-300

GuT 2011, 387-388

Info M 2012, 435

MDR 2011, 1102-1103

NJW 2011, 6

NJW-RR 2011, 1403-1405

NZM 2011, 757-758

r+s 2011, 433-434

V&S 2011, 10-11

VersR 2011, 1180-1181

VK 2011, 179-180

VuR 2011, 396-397

WuM 2011, 588-589

ZAP 2011, 1027

ZAP EN-Nr. 648/2011

zfs 2011, 631-632

Amtlicher Leitsatz:

VGB 88 § 15 Nr. 4 Satz 1

Der Versicherungsnehmer einer Wohngebäudeversicherung zum gleitenden Neuwert kann die Neuwertspanne auch dann verlangen, wenn die tatsächlichen Aufwendungen für die Wiederherstellung des versicherten Gebäudes günstiger als der Neuwert waren.

Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat
durch
die Vorsitzende Richterin Dr. Kessal-Wulf,
die Richterin Harsdorf-Gebhardt,
die Richter Dr. Karczewski, Lehmann und
die Richterin Dr. Brockmöller
auf die mündliche Verhandlung vom 20. Juli 2011
für Recht erkannt:

Tenor:

Auf die Revision der Klägerin wird das Urteil des 16. Zivilsenats des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts in Schleswig vom 26. November 2009 aufgehoben.

Die Sache wird zur neuen Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Revisionsverfahrens, an das Berufungsgericht zurückverwiesen.

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