BGH, 19.07.2011 - II ZR 124/10 - Modalitäten der Bevollmächtigung eines Stimmrechtsvertreters als Bedingung der Teilnahme an der Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft oder der Ausübung des Stimmrechts

Bundesgerichtshof
Urt. v. 19.07.2011, Az.: II ZR 124/10
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 19.07.2011
Referenz: JurionRS 2011, 23161
Aktenzeichen: II ZR 124/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Frankfurt am Main - 27.08.2009 - AZ: 3-5 O 115/08

OLG Frankfurt am Main - 15.06.2010 - AZ: 5 U 144/09

Fundstellen:

AG 2011, 750-751

BB 2011, 2705-2707

BB 2011, 1793

BB 2011, 2514-2515

BB 2011, 2306

DB 2011, 2137-2139

EWiR 2011, 689

GWR 2011, 442

MDR 2011, 1245-1246

NJW 2011, 6

NJW-Spezial 2011, 623-624

NWB 2011, 2528

NWB direkt 2011, 816

NZG 2011, 5

NZG 2011, 1105-1106

StuB 2011, 727

VuR 2011, 5-6

wistra 2011, 3

WM 2011, 1811-1813

WuB 2012, 31-33

ZBB 2011, 408

ZIP 2011, 1813-1815

ZIP 2011, 5

Amtlicher Leitsatz:

AktG § 121 Abs. 3 Satz 2 in der Fassung des Gesetzes vom 6. September 1965 (BGBl. I S. 1089)

Die Modalitäten der Bevollmächtigung eines Stimmrechtsvertreters und damit die Pflicht zur Anmeldung eines Bevollmächtigten fielen nicht unter die in der Einberufung anzugebenden Bedingungen der Teilnahme an der Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft oder der Ausübung des Stimmrechts.

Der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
auf die mündliche Verhandlung vom 19. Juli 2011
durch
den Vorsitzenden Richter Dr. Bergmann und
den Richter Dr. Strohn,
die Richterin Dr. Reichart sowie
die Richter Dr. Drescher und Born
für Recht erkannt:

Tenor:

Auf die Revision der Beklagten wird das Urteil des 5. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 15. Juni 2010 aufgehoben.

Die Sache wird zur neuen Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Revisionsverfahrens, an das Berufungsgericht zurückverwiesen.

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