BGH, 19.04.2011 - XI ZR 256/10 - Abtretung von Darlehensforderungen an eine Nichtbank ist nicht wegen Verstoßes gegen § 32 Abs. 1 S. 1 KWG gemäß § 134 BGB nichtig; Nichtigkeit der Abtretung von Darlehensforderungen an eine Nichtbank wegen Verstoßes gegen § 32 Abs. 1 S. 1 KWG gemäß § 134 BGB; Nichtigkeit der Abtretung einer Darlehensforderung gemäß § 134 BGB in Verbindung mit § 203 StGB bei Verletzung des Bankgeheimnisses

Bundesgerichtshof
Urt. v. 19.04.2011, Az.: XI ZR 256/10
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 19.04.2011
Referenz: JurionRS 2011, 19126
Aktenzeichen: XI ZR 256/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Frankfurt am Main - 17.10.2008 - AZ: 2-27 O 75/08

OLG Frankfurt am Main - 17.06.2010 - AZ: 16 U 229/08

Fundstellen:

BB 2011, 1538

BKR 2011, 327-329

DB 2011, 7

DB 2011, 1577-1579

DNotI-Report 2011, 101

EWiR 2011, 521

GWR 2011, 312

Info M 2011, 339

Kreditwesen 2011, 951-952

MDR 2011, 803-804

NJW 2011, 3024-3025

NZG 2011, 5

RÜ 2011, 484-487

VuR 2011, 382-383

WM 2011, 1168-1171

WuB 2011, 511-513

ZBB 2011, 291

ZIP 2011, 5

ZIP 2011, 1195-1197

Redaktioneller Leitsatz:

  1. 1.

    Über die sich aus §§ 1154, 1192 Abs. 1 BGB ergebenden Voraussetzungen hinaus bedarf es zur Wirksamkeit einer Grundschuldabtretung nicht eines Eintritts des Zessionars in den Sicherungsvertrag.

  2. 2.

    Das Erfordernis der Erlaubnis für das Betreiben von Kreditgeschäften führt nicht zur Nichtigkeit der ohne Erlaubnis abgeschlossenen Darlehensverträge.

Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat
auf die mündliche Verhandlung vom 19. April 2011
durch
den Vorsitzenden Richter Wiechers,
die Richterin Mayen und
die Richter Dr. Grüneberg, Maihold und Dr. Matthias
für Recht erkannt:

Tenor:

Die Revision der Klägerin gegen das Urteil des 16. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 17. Juni 2010 wird zurückgewiesen.

Die Klägerin hat die Kosten des Rechtsstreits und die außergerichtlichen Kosten der Streithelferinnen zu 1 und 2 zu tragen.

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