BGH, 16.12.2010 - I ZR 161/08 - Geltendmachung der Unrichtigkeit tatbestandlicher Feststellungen im Berufungsurteil in der Revisionsinstanz mittels Verfahrensrüge gem. § 551 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 Buchst. b) Zivilprozessrecht (ZPO)

Bundesgerichtshof
Urt. v. 16.12.2010, Az.: I ZR 161/08
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 16.12.2010
Referenz: JurionRS 2010, 33536
Aktenzeichen: I ZR 161/08
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG München I - 15.02.2007 - AZ: 7 O 21384/03

OLG München - 18.09.2008 - AZ: 6 U 2466/07

Fundstellen:

GRUR 2011, 6

GRUR 2011, 459-461 "Satan der Rache"

MDR 2011, 446

Mitt. 2011, 150 "Satan der Rache"

NJ 2011, 5

NJW 2011, 1513-1515 "Satan der Rache"

WRP 2011, 467-470 "Verfahrensrecht / Urheberrecht: Satan der Rache"

ZAP 2011, 396

ZAP EN-Nr. 267/2011

ZUM 2011, 337-340

Verfahrensgegenstand:

"Satan der Rache "

Amtlicher Leitsatz:

ZPO §§ 314, 320, 551 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Buchst. b, § 559 Abs. 1

Eine Unrichtigkeit tatbestandlicher Feststellungen im Berufungsurteil kann in der Revisionsinstanz mit einer Verfahrensrüge nach § 551 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Buchst. b ZPO geltend gemacht werden, soweit eine Berichtigung des Tatbestandes nach § 320 ZPO beantragt worden ist und sich aus der den Berichtigungsantrag zurückweisenden Entscheidung des Berufungsgerichts ergibt, dass seine tatbestandlichen Feststellungen widersprüchlich sind.

Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
auf die mündliche Verhandlung vom 16. Dezember 2010
durch
die Richter Prof. Dr. Büscher, Pokrant, Dr. Kirchhoff, Dr. Koch und Dr. Löffler
für Recht erkannt:

Tenor:

Auf die Revision des Klägers wird das Urteil des 6. Zivilsenats des Oberlandesgerichts München vom 18. September 2008 im Kostenpunkt und insoweit aufgehoben, als das Berufungsgericht hinsichtlich der auf eine Verletzung der Nutzungsrechte an den Filmen 2, 7, 9 und 10 gestützten Klage zum Nachteil des Klägers erkannt hat.

Im Umfang der Aufhebung wird die Sache zur neuen Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Nichtzulassungsbeschwerdeverfahrens und der Revision, an das Berufungsgericht zurückverwiesen.

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