BGH, 15.10.2009 - VII ZB 1/09 - Rechtsschutzbedürfnis für eine Vollstreckungserinnerung bei Beendigung der Zwangsvollstreckung; Zurechnung zum pfändbaren Arbeitseinkommen von Arbeitnehmerbeiträgen zur Pflichtversicherung bei der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 15.10.2009, Az.: VII ZB 1/09
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 15.10.2009
Referenz: JurionRS 2009, 25855
Aktenzeichen: VII ZB 1/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AG Bremen - 13.06.2007 - AZ: 5 C 452/05

LG Bremen - 04.12.2007 - AZ: 4 T 492/07

BGH - 24.07.2008 - AZ: VII ZB 2/08

LG Bremen - 16.12.2008 - AZ: 4 T 492/07

Fundstellen:

EBE/BGH 2009, 387-388

FamRZ 2010, 206-207

GK/Bay 2010, 138-139

JurBüro 2010, 103-104

KKZ 2010, 242

MDR 2010, 106-107

NJW-RR 2010, 785-786

NZA-RR 2010, 86-87

NZI 2010, 118-119

NZI 2010, 4

NZS 2010, 286-287

Rpfleger 2010, 149-150

VE 2010, 34-36

VersR 2010, 1334-1335

VuR 2010, 272

WM 2009, 2390-2391

ZTR 2010, 374

Amtlicher Leitsatz:

  1. a)

    Das Rechtsschutzbedürfnis für eine Vollstreckungserinnerung fehlt regelmäßig, wenn die Zwangsvollstreckung beendet ist (Anschluss an BGH, Beschluss vom 21. Dezember 2004 - IXa ZB 324/03, MDR 2005, 648).

  2. b)

    Zur Frage, ob Arbeitnehmerbeiträge zur Pflichtversicherung bei der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder zum pfändbaren Arbeitseinkommen zu rechnen sind.

Der VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
am 15. Oktober 2009
durch
den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kniffka,
den Richter Dr. Kuffer,
den Richter Bauner,
die Richterin Safari Chabestari und
den Richter Dr. Eick
beschlossen:

Tenor:

Die Rechtsbeschwerde der Schuldnerin gegen den Beschluss der 4. Zivilkammer des Landgerichts Bremen vom 16. Dezember 2008 wird mit der Maßgabe zurückgewiesen, dass die sofortige Beschwerde gegen den Beschluss des Amtsgerichts Bremen vom 13. Juni 2007 als unzulässig verworfen wird.

Die Schuldnerin trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

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