BGH, 15.06.2009 - AnwZ (B) 21/09 - Statthaftigkeit einer sofortigen Beschwerde gegen eine Kostenentscheidung des Anwaltsgerichtshofs; Voraussetzungen einer Umdeutung einer sofortigen Beschwerde in eine Nichtigkeitsbeschwerde

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 15.06.2009, Az.: AnwZ (B) 21/09
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 15.06.2009
Referenz: JurionRS 2009, 15702
Aktenzeichen: AnwZ (B) 21/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AGH Hamburg - 23.01.2009 - AZ: II ZU 13/08

Rechtsgrundlage:

§ 11 Abs. 3 BRAO

Verfahrensgegenstand:

Zulassung zur Rechtsanwaltschaft

Der Bundesgerichtshof, Senat für Anwaltssachen, hat
durch
den Präsidenten des Bundesgerichtshofs Prof. Dr. Tolksdorf,
die Richter Dr. Ernemann, Dr. Frellesen und
die Richterin Roggenbuck sowie
die Rechtsanwälte Dr. Wüllrich, Dr. Frey und
die Rechtsanwältin Dr. Hauger
am 15. Juni 2009
beschlossen:

Tenor:

Die sofortige Beschwerde des Antragstellers gegen den Beschluss des II. Senats des Anwaltsgerichtshofs in der Freien und Hansestadt Hamburg vom 23. Januar 2009 wird als unzulässig verworfen.

Der Antragsteller hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen und der Antragsgegnerin die ihr im Beschwerdeverfahren entstandenen notwendigen außergerichtlichen Auslagen zu erstatten.

Der Gegenstandswert für das Beschwerdeverfahren wird auf 500 EUR festgesetzt.

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