BGH, 15.02.2011 - XI ZR 148/10 - Erkennbarer Bezug zu der früheren Vertragserklärung eines Verbrauchers i.R.e. Nachbelehrung nach § 355 Abs. 2 BGB zum Zwecke der Verdeutlichung des Belehrungsmangels und des nachträglichen Ausgleichs; Angebot des Abschlusses einer zusätzlichen Zahlungsausfallversicherung i.R.d. Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfond und dem Abschluss eines zugrundeliegenden Darlehensvertrages mit einer Bank

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 15.02.2011, Az.: XI ZR 148/10
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 15.02.2011
Referenz: JurionRS 2011, 12564
Aktenzeichen: XI ZR 148/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Konstanz - 18.05.2009 - AZ: 6 O 20/08

OLG Karlsruhe - 14.04.2010 - AZ: 13 U 128/09

Rechtsgrundlage:

§ 355 Abs. 2 BGB

Fundstellen:

BB 2011, 898

BKR 2011, 242-244

DB 2011, 8

DB 2011, 874

EBE/BGH 2011, 114-115

EWiR 2011, 371

MDR 2011, 679-680

NJ 2011, 3

NJW 2011, 8

VuR 2011, 237

WM 2011, 655-656

WuB 2011, 391-392

ZAP EN-Nr. 325/2011

ZGS 2011, 197-198

ZIP 2011, 704-706

Amtlicher Leitsatz:

BGB § 355 Abs. 2

Eine Nachbelehrung nach § 355 Abs. 2 BGB muss einen für den Verbraucher erkennbaren Bezug zu seiner früheren Vertragserklärung aufweisen, der ihm deutlich macht, dass ein Belehrungsmangel im Nachhinein ausgeglichen werden soll (Bestätigung des Senatsurteils vom 26. Oktober 2010 - XI ZR 367/07).

Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
am 15. Februar 2011
durch
den Vorsitzenden Richter Wiechers,
die Richterin Mayen und
die Richter Dr. Grüneberg, Maihold und Pamp
beschlossen:

Tenor:

Die Beschwerde der Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 13. Zivilsenats in Freiburg des Oberlandesgerichts Karlsruhe vom 14. April 2010 wird zurückgewiesen.

Die Beklagte trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Der Gegenstandswert für das Beschwerdeverfahren beträgt 63.128,11 €.

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