Bundesgerichtshof
Beschl. v. 13.06.2012, Az.: AnwZ (Brfg) 49/11
Einstellung eines Berufungsverfahrens nach Zurücknahme der Berufung vor der mündlichen Verhandlung
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 13.06.2012
- Aktenzeichen
- AnwZ (Brfg) 49/11
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2012, 17730
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- AGH Bayern - 13.07.2011 - AZ: BayAGH I - 9/10
Rechtsgrundlagen
Verfahrensgegenstand
Verleihung einer Fachanwaltsbezeichnung
Der Bundesgerichtshof, Senat für Anwaltssachen, hat durch die Berichterstatterin Richterin Dr. Fetzer
am 13. Juni 2012
beschlossen:
Tenor:
Das Berufungsverfahren wird eingestellt.
Die Klägerin hat die Kosten des Berufungsverfahrens zu tragen.
Der Streitwert des Berufungsverfahrens wird auf 12.500 € festgesetzt.
Gründe
Nachdem die Klägerin die Berufung gegen das Urteil des 4. Senats des Bayerischen Anwaltsgerichtshofs vom 13. Juli 2011 vor der mündlichen Verhandlung zurückgenommen hat, ist das Berufungsverfahren gemäß § 112e Satz 2 BRAO, § 125 Abs. 1 Satz 1, § 92 Abs. 3 VwGO einzustellen.
Die nach § 112e Satz 2 BRAO, § 126 Abs. 3 Satz 2 VwGO veranlasste Kostenentscheidung folgt aus § 112c Abs. 1 Satz 1 BRAO, § 155 Abs. 2 VwGO. Die Streitwertfestsetzung beruht auf § 194 Abs. 1 BRAO, § 52 Abs. 1 GKG.
Diese Entscheidung trifft gemäß § 112e Satz 2 BRAO, § 125 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. § 87a Abs. 1, 3 VwGO die Berichterstatterin (vgl. auch Meyer-Ladewig/Rudisile in Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, Stand Juli 2005, § 126 Rn. 2, 26).