BGH, 13.02.2014 - IV ZR 165/13 - Notwendigkeit der Rüge von neuen Verletzungen bei einer Anhörungsrüge

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 13.02.2014, Az.: IV ZR 165/13
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 13.02.2014
Referenz: JurionRS 2014, 10927
Aktenzeichen: IV ZR 165/13
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Düsseldorf - 26.10.2007 - AZ: 39 O 114/06

OLG Düsseldorf - 05.11.2008 - AZ: I-18 U 188/07

BGH - 09.11.2011 - AZ: IV ZR 251/08

BGH - 09.11.2011 - AZ: IV ZR 251/08

OLG Düsseldorf - 24.04.2013 - AZ: I-18 U 188/07

Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch die Vorsitzende Richterin Mayen, die Richter Wendt, Felsch, Lehmann und die Richterin Dr. Brockmöller

am 13. Februar 2014

beschlossen:

Tenor:

Die Anhörungsrüge gegen den Senatsbeschluss vom 22. Januar 2014 wird auf Kosten der Beklagten zurückgewiesen.

Gründe

1

Die gemäß § 321a ZPO statthafte Anhörungsrüge der Beklagten ist nicht begründet.

2

Nach der vom Bundesverfassungsgericht gebilligten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs können mit der Anhörungsrüge nur neue und eigenständige Verletzungen des Art. 103 Abs. 1 GG durch das Rechtsmittelgericht gerügt werden (Senatsbeschluss vom 7. Mai 2013 IV ZR 394/12, [...] Rn. 2; BGH, Beschluss vom 20. November 2007 - VI ZR 38/07, NJW 2008, 923 Rn. 5; BVerfG, NJW 2008, 2635 [BVerfG 05.05.2008 - 1 BvR 562/08]).

3

Derartige selbständige Verstöße des Senats gegen Art. 103 Abs. 1 GG liegen nicht vor. Das Vorbringen der Beklagten erschöpft sich vielmehr in einer Wiederholung der in der Begründung der Nichtzulassungsbeschwerde vorgetragenen Argumente, die der Senat bereits bei seiner Entscheidung berücksichtigt hat.

Mayen

Wendt

Felsch

Lehmann

Dr. Brockmöller

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