BGH, 11.02.2010 - III ZR 325/08 - Unterscheidung zwischen Eigenkapitalvermittlung von Gesellschaftsanteilen und Werbemaßnahmen

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 11.02.2010, Az.: III ZR 325/08
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 11.02.2010
Referenz: JurionRS 2010, 10935
Aktenzeichen: III ZR 325/08
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG München I - 29.11.2007 - 3 O 20437/06

OLG München - 22.09.2008 - 21 U 1595/08

Redaktioneller Leitsatz:

Das Vorliegen einer Kausalitätsvermutung zugunsten eines Anlegers hindert den Tatrichter nicht daran, den Anleger zu den Motiven seiner Beteiligung im Rahmen einer persönlichen Anhörung zu befragen.

Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
am 11. Februar 2010
durch
den Vizepräsidenten Schlick und
die Richter Dörr, Dr. Herrmann, Hucke und Tombrink
beschlossen:

Tenor:

Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 21. Zivilsenats des Oberlandesgerichts München vom 22. September 2008 - 21 U 1595/08 - wird zurückgewiesen.

Der Kläger hat die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu tragen.

Der Beschwerdewert wird auf 75.911,51 EUR festgesetzt.

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