BGH, 09.03.2011 - 3 StR 51/11 - Beurteilung des Verschaffs von Falschgeld durch eine einheitliche Handlung sowie das anschließende Absetzen als eine Tat i.S.d. § 146 Abs. 1 Nr. 3 Strafgesetzbuch (StGB)

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 09.03.2011, Az.: 3 StR 51/11
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 09.03.2011
Referenz: JurionRS 2011, 13754
Aktenzeichen: 3 StR 51/11
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Oldenburg - 15.11.2010

Fundstelle:

NStZ 2011, 516-517

Verfahrensgegenstand:

Versuchte besonders schwere räuberische Erpressung u.a.

Der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat
nach Anhörung des Beschwerdeführers und des Generalbundesanwalts - zu 2. auf dessen Antrag -
am 9. März 2011
gemäß § 349 Abs. 2 und 4 StPO
einstimmig beschlossen:

Tenor:

  1. 1.

    Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Oldenburg vom 15. November 2010 im Schuldspruch dahin abgeändert und klargestellt, dass der Angeklagte der gewerbsmäßigen Geldfälschung in zwei Fällen, der versuchten besonders schweren räuberischen Erpressung und des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln schuldig ist.

  2. 2.

    Die weitergehende Revision wird verworfen.

  3. 3.

    Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

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