BGH, 06.07.2009 - AnwZ (B) 29/08 - Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft wegen Vermögensverfalls

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 06.07.2009, Az.: AnwZ (B) 29/08
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 06.07.2009
Referenz: JurionRS 2009, 21767
Aktenzeichen: AnwZ (B) 29/08
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

AGH Berlin - 18.10.2007 - AZ: I AGH 10/07

Verfahrensgegenstand:

Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft

Redaktioneller Leitsatz:

Erklärt der Beschwerdeführer nach dem Widerruf der Zulassung wegen Vermögensverfalls den Verzicht auf seine Zulassung und wird diese daraufhin nochmals widerrufen, hat sich die Beschwerde gegen den ersten Widerruf erledigt.

Der Bundesgerichtshof, Senat für Anwaltssachen, hat
durch
den Vorsitzenden Richter Dr. Ganter,
die Richter Dr. Ernemann und Dr. Frellesen,
die Richterin Roggenbuck sowie
die Rechtsanwälte Dr. Martini, Prof. Dr. Quaas und Dr. Braeuer
am 6. Juli 2009
beschlossen:

Tenor:

Die Hauptsache ist erledigt.

Die Antragstellerin hat die Kosten des Verfahrens zu tragen und der Antragsgegnerin die ihr im Beschwerdeverfahren entstandenen notwendigen außergerichtlichen Auslagen zu erstatten.

Der Geschäftswert für das Beschwerdeverfahren wird auf 50.000 EUR festgesetzt.

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