BGH, 02.07.2009 - IX ZR 152/06 - Vollstreckbarkeit einer auf einem Schiedsspruch beruhenden Verurteilung durch den Superior Court of California; Zulässigkeit der Doppelexequatur von Schiedssprüchen i.F.d. Folgens des Rechts des ersten Exequatururteils der doctrine of merger; Geltung des Verbots der Doppelexequatur bei Urteilen; Möglichkeit der Anerkennung einer ausländischen Exequaturentscheidung auf dem Umweg der Vollstreckbarerklärung der ausländischen Exequaturentscheidung

Bundesgerichtshof
Urt. v. 02.07.2009, Az.: IX ZR 152/06
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 02.07.2009
Referenz: JurionRS 2009, 19144
Aktenzeichen: IX ZR 152/06
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Berlin - 16.02.2005 - AZ: 81 O 44/03

KG Berlin - 13.06.2006 - AZ: 14 U 78/05

Fundstellen:

AnwBl 2009, 222-223

BB 2009, 2055-2057

BGHReport 2009, 1127-1129

DZWIR 2009, 512-514

ELF 2009, 110-112

EuLF 2009, 216-217

EWiR 2009, 759

FamRZ 2009, 1747

IHR 2010, 178-180

IPRax 2010, 364-367

MDR 2009, 1245-1246

NJW 2009, 2826-2828

RIW/AWD 2009, 721-723

SchiedsVZ 2009, 285-287

WM 2009, 1670-1673

ZBB 2009, 395-396

ZInsO 2009, 1692-1695

ZIP 2009, 1880-1883

Amtlicher Leitsatz:

Die Doppelexequatur von Schiedssprüchen ist auch dann unzulässig, wenn das Recht des ersten Exequatururteils der doctrine of merger folgt (Aufgabe von BGH, Urteil vom 27. März 1984 - IX ZR 24/83, NJW 1984, 2765).

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
auf die mündliche Verhandlung vom 2. Juli 2009
durch
den Vorsitzenden Richter Dr. Ganter,
die Richter Prof. Dr. Gehrlein und Vill,
die Richterin Lohmann und
den Richter Dr. Fischer
für Recht erkannt:

Tenor:

Auf die Rechtsmittel der Beklagten werden das Urteil des 14. Zivilsenats des Kammergerichts in Berlin vom 13. Juni 2006 und das Urteil der Zivilkammer 81 des Landgerichts Berlin vom 16. Februar 2005 aufgehoben.

Die Klage wird abgewiesen.

Die Klägerin hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.

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