BGH, 01.08.2011 - V ZR 259/10 - Voraussetzungen für eine Schadensersatzhaftung wegen Pflichtverletzungen aus dem Verwaltervertrag gem. § 27 Abs. 1 Nr. 2 WEG

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 01.08.2011, Az.: V ZR 259/10
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 01.08.2011
Referenz: JurionRS 2011, 22301
Aktenzeichen: V ZR 259/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Ellwangen - 09.11.2009 - AZ: 2 O 413/07

OLG Stuttgart - 18.11.2010 - AZ: 13 U 198/09

Fundstellen:

GuT 2012, 310

ZWE 2011, 405

Redaktioneller Leitsatz:

Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs nach Art. 103 Abs. 1 GG eröffnet keinen gesetzlich nicht vorgesehenen Instanzenzug, sondern muss mit der Anhörungsrüge gemäß § 321 a ZPO geltend gemacht werden.

Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
am 1. August 2011
durch
den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Krüger,
die Richter Prof. Dr. Schmidt-Räntsch und Dr. Roth und
die Richterinnen Dr. Brückner und Weinland
beschlossen:

Tenor:

Die Beschwerde der Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 13. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 18. November 2010 wird auf ihre Kosten als unzulässig verworfen.

Der Wert des Beschwerdeverfahrens beträgt bis zu 650.000 €.

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