BFH, 29.03.2011 - VIII R 28/08 - Zulassung eines Sonderbetriebsausgabenabzugs nach § 7g Abs. 6 EStG 2002 für das Sonderbetriebsvermögen eines Mitunternehmers; Folgen der Niederschlagung einer beabsichtigten Investition erst künftig im Betriebsvermögen eines nach der Realteilung einer GbR fortgeführten Einzelunternehmens

Bundesfinanzhof
Urt. v. 29.03.2011, Az.: VIII R 28/08
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 29.03.2011
Referenz: JurionRS 2011, 21155
Aktenzeichen: VIII R 28/08
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG Düsseldorf - 07.08.2007 - AZ: 10 K 2800/06 E,F

Rechtsgrundlagen:

§ 4 Abs. 3 EStG

§ 7g Abs. 6 EStG 2002

Fundstellen:

BFHE 233, 434 - 439

BB 2011, 2226

BBK 2011, 960

BFH/NV 2011, 1572-1574

BFH/PR 2011, 373

BStBl II 2014, 299-302

DB 2011, 1783-1784

DStR 2011, 1499-1501

DStRE 2011, 1105

DStZ 2011, 694

EStB 2011, 318-319

FR 2011, 993-995

GmbHR 2011, 280-282

HFR 2011, 1102-1103

KÖSDI 2011, 17567

KSR direkt 2011, 2-3

NJW 2011, 2991-2992

NWB 2011, 2762

NWB direkt 2011, 883

NZG 2011, 1039-1040

PFB 2011, 264

StB 2011, 298

StBW 2011, 822-823

StuB 2011, 635

StX 2011, 517

WPg 2011, 931-932

Amtlicher Leitsatz:

Ansparrücklage nach Realteilung einer GbR

Der Sonderbetriebsausgabenabzug nach § 7g Abs. 6 EStG 2002 ist für das Sonderbetriebsvermögen eines Mitunternehmers auch dann zuzulassen, wenn sich die beabsichtigte Investition erst künftig im Betriebsvermögen eines nach der Realteilung einer GbR fortgeführten Einzelunternehmens niederschlagen kann, sofern der Einzelunternehmer --hier ein Rechtsanwalt-- seine bisher im Rahmen der Mitunternehmerschaft erbrachte unternehmerische Tätigkeit unter Einsatz seines früheren Sonderbetriebsvermögens unverändert fortführt.

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