BFH, 19.05.2010 - I R 51/09 - Zugrundelegung des festgestellten Endbestands einer Kapitalgesellschaft zum Ende des vorangegangenen Wirtschaftsjahrs bei einer erstmaligen Feststellung des steuerlichen Einlagekontos; Bindungswirkung des Feststellungsbescheides über den Bestand des steuerlichen Einlagekontos einer Kapitalgesellschaft für die Besteuerung der Gesellschafter

Bundesfinanzhof
Urt. v. 19.05.2010, Az.: I R 51/09
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 19.05.2010
Referenz: JurionRS 2010, 22660
Aktenzeichen: I R 51/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG Nürnberg - 10.03.2009 - AZ: I 305/2006

Fundstellen:

BFHE 230, 128 - 136

BB 2010, 2495-2496

BFH/NV 2010, 1886-1889

BFH/PR 2010, 435

BStBl II 2014, 937-940

DB 2010, 1972-1974

DStR 2010, 1833-1836

DStRE 2010, 1153

EStB 2010, 372

FR 2010, 1148-1151

GmbHR 2010, 296

GmbHR 2010, 1098-1101

GmbH-StB 2010, 283-284

HFR 2010, 1177-1180

KÖSDI 2010, 17144

NWB 2010, 2933

NWB direkt 2010, 963

StB 2010, 340

StuB 2010, 718

StX 2010, 569

Jurion-Abstract 2010, 224893 (Zusammenfassung)

Amtlicher Leitsatz:

  1. 1.

    Bei der erstmaligen Feststellung des steuerlichen Einlagekontos ist als Bestand zum Ende des vorangegangenen Wirtschaftsjahrs der bei der Kapitalgesellschaft festgestellte Endbestand des Teilbetrags i.S. des § 30 Abs. 2 Nr. 4 KStG 1999 a.F. --an sog. EK 04-- zugrunde zu legen.

  2. 2.

    Gegenüber der ausschüttenden Kapitalgesellschaft ergangene Feststellungsbescheide über den Bestand des steuerlichen Einlagekontos sind auch für die Besteuerung des Gesellschafters bindend.

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