BFH, 15.12.2010 - II R 41/08 - Abstellen auf die Gesamtregelung des § 146 Bewertungsgesetz (BewG) einschließlich der Mindestwertregelung des § 146 Abs. 6 BewG bei der Berechnung des Höchstwerts i.S. des § 16 BewG; Entbehrlichkeit einer gesonderten Feststellung des Grundbesitzwerts für Zwecke des § 16 BewG bei Vorliegen eines denselben Wert ergebenden gesondert festgestellten Grundbesitzwerts

Bundesfinanzhof
Urt. v. 15.12.2010, Az.: II R 41/08
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 15.12.2010
Referenz: JurionRS 2010, 34591
Aktenzeichen: II R 41/08
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG München - 23.01.2008 - AZ: 4 K 4101/05

Fundstellen:

BFHE 232, 210 - 218

BB 2011, 808

BB 2011, 597

BFH/NV 2011, 665-667

BFH/PR 2011, 200

BStBl II 2011, 363-367 (Volltext mit amtl. LS)

DB 2011, 509-511

DStR 2011, 408-411

DStRE 2011, 390

DStZ 2011, 225-226

DWW 2011, 278

ErbBstg 2011, 90-91

ErbStB 2011, 94-95

EStB 2011, 146

HFR 2011, 518-520

KÖSDI 2011, 17385

NWB 2011, 772

NWB direkt 2011, 230

NZM 2012, 203-205

RdW 2011, 363-366

StB 2011, 100

StBW 2011, 304-305

StX 2011, 156-157

UVR 2011, 171

WPg 2011, 390-392

ZEV 2011, 10

ZEV 2011, 211-214

ZfIR 2011, 265

Jurion-Abstract 2010, 225196 (Zusammenfassung)

Amtlicher Leitsatz:

  1. 1.

    Bei der Berechnung des Höchstwerts i.S. des § 16 BewG ist bei einem bebauten Grundstück auf die Gesamtregelung des § 146 BewG einschließlich der Mindestwertregelung des § 146 Abs. 6 BewG abzustellen.

  2. 2.

    Eine gesonderte Feststellung des Grundbesitzwerts für Zwecke des § 16 BewG ist entbehrlich, wenn aufgrund eines bereits gesondert festgestellten Grundbesitzwerts eine weitere gesonderte Feststellung für den Stichtag denselben Grundbesitzwert ergäbe.

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