BFH, 10.06.2009 - I R 67/08 - Anspruch eines Arbeitgebers auf Rückdeckung einer Pensionsverpflichtung; Bemessung des Abzinsungssatzes bei der Aktivierung eines Rückdeckungsanspruchs aus einer Kapitallebensversicherung

Bundesfinanzhof
Urt. v. 10.06.2009, Az.: I R 67/08
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 10.06.2009
Referenz: JurionRS 2009, 22387
Aktenzeichen: I R 67/08
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG Schleswig-Holstein - 25.06.2008 - AZ: 1 K 186/04

Fundstellen:

BFHE 226, 43 - 47

BB 2009, 2249

BB 2010, 754-755

BBK 2009, 979-980

BFH/NV 2009, 1868-1870

BFH/PR 2010, 2

BStBl II 2010, 32-34 (Volltext mit amtl. LS)

DB 2009, 2184-2185

DStR 2009, 2040-2042

DStRE 2009, 1279

DStZ 2009, 786-787

EStB 2009, 378

FR 2010, 134

HFR 2009, 1186-1187

KÖSDI 2009, 16709

NWB 2009, 3162

NWB direkt 2009, 1040

stak 2010, 1

StB 2009, 377

StBW 2009, 2

StC 2009, 8

StuB 2009, 740

StX 2009, 629

VP 2009, 181

WPg 2009, 1144-1145

Jurion-Abstract 2009, 224271 (Zusammenfassung)

Amtlicher Leitsatz:

Ein Anspruch eines Arbeitgebers auf Rückdeckung einer Pensionsverpflichtung, der aus einer Kapitallebensversicherung resultiert, die in Kombination mit einer Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung auch den Leistungsfall der Berufsunfähigkeit abdeckt, ist --auch nach Eintritt dieses Leistungsfalls-- als ein (einheitliches) Wirtschaftsgut zu aktivieren. Für die Bemessung der Anschaffungskosten ist der Rechnungszinssatz maßgeblich, den der Versicherer für die Berechnung der Deckungsrückstellung für die Lebensversicherung verwendet hat.

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