BFH, 07.12.2010 - IX R 48/07 - Rückwirkung von § 11 Abs. 2 S. 3 i.V.m. § 52 Abs. 30 S. 1 Einkommensteuergesetz (EStG) bei Leisten von Erbbauzinsen in einer Summe für die gesamte Laufzeit des Erbbaurechts im Voraus im Jahr 2005 aufgrund eines nach dem 15. Dezember 2004 zustande gekommenen Kaufvertrags über ein Wohnungserbbaurecht

Bundesfinanzhof
Urt. v. 07.12.2010, Az.: IX R 48/07
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 07.12.2010
Referenz: JurionRS 2010, 32069
Aktenzeichen: IX R 48/07
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG München - 31.07.2007 - AZ: 12 K 3363/06

Fundstellen:

BFHE 232, 118 - 121

BB 2011, 278

BFH/NV 2011, 494-495

BFH/PR 2011, 128

BStBl II 2011, 345-346 (Volltext mit amtl. LS)

DB 2011, 272-273

DStR 2011, 168-169

DStRE 2011, 255

DStZ 2011, 142

EStB 2011, 56

FR 2011, 529

HFR 2011, 279-280

NWB 2011, 338

NWB direkt 2011, 104

NZM 2011, 255

RdW 2011, 295-296

StB 2011, 57

StBW 2011, 101-102

StX 2011, 68

WPg 2011, 487

ZfIR 2011, 115

Jurion-Abstract 2010, 225177 (Zusammenfassung)

Amtlicher Leitsatz:

Werden im Jahr 2005 aufgrund eines nach dem 15. Dezember 2004 zustande gekommenen Kaufvertrags über ein Wohnungserbbaurecht Erbbauzinsen in einer Summe für die gesamte Laufzeit des Erbbaurechts im Voraus geleistet, so liegt in der Anwendung des § 11 Abs. 2 Satz 3 i.V.m. § 52 Abs. 30 Satz 1 EStG keine Rückwirkung (Abgrenzung zum BFH-Beschluss vom 7. Dezember 2010 IX R 70/07).

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