BFH, 06.04.2011 - IX R 40/10 - Halbeinkünfteverfahren und Halbabzugsverbot sind auch im Verlustfall bei der Anteilsveräußerung i.S.v. § 17 EStG anzuwenden; Anwendbarkeit des Halbeinkünfteverfahrens und Halbabzugsverbots im Verlustfall bei der Anteilsveräußerung i.S.v. § 17 EStG

Bundesfinanzhof
Urt. v. 06.04.2011, Az.: IX R 40/10
Gericht: BFH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 06.04.2011
Referenz: JurionRS 2011, 20169
Aktenzeichen: IX R 40/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

FG Sachsen - 08.07.2010 - AZ: 2 K 1052/06

Fundstellen:

BB 2011, 1877

BBK 2011, 1017-1018

BFH/NV 2011, 1574-1575

BFH/PR 2011, 365

BStBl II 2011, 785-787 (Volltext mit amtl. LS)

DB 2011, 1668-1669

DStR 2011, 1413-1414

DStRE 2011, 1040

DStZ 2011, 696-697

EStB 2011, 282

FR 2011, 911-912

GmbHR 2011, 939-941

GmbH-StB 2011, 261

GWR 2011, 373

HFR 2011, 959-960

KSR direkt 2011, 2

NJW 2011, 10

NJW 2012, 640

NJW-RR 2011, 1336-1337

NWB 2011, 2602

NWB direkt 2011, 836

NZG 2011, 1000

RdW 2011, 647-649

StB 2011, 297

StBp 2011, 264

StBW 2011, 722-723

StC 2011, 8-9

StuB 2011, 594

StX 2011, 485-486

WPg 2011, 877-878

Amtlicher Leitsatz:

Werden bei der Anteilsveräußerung i.S. von § 17 EStG veräußerungsbedingte Einnahmen (Veräußerungspreis) erzielt, sind Halbeinkünfteverfahren (§ 3 Nr. 40 Satz 1 Buchst. c EStG) und Halbabzugsverbot (§ 3c Abs. 2 EStG) auch im Verlustfall anzuwenden.

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