BAG, 18.10.2011 - 9 AZR 315/10 - Zustimmung zur Verlängerung der Elternzeit durch den Arbeitgeber nach billigem Ermessen

Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 18.10.2011, Az.: 9 AZR 315/10
Gericht: BAG
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 18.10.2011
Referenz: JurionRS 2011, 31870
Aktenzeichen: 9 AZR 315/10
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LAG Baden-Württemberg - 14.04.2010 - AZ: 10 Sa 59/09

ArbG Freiburg - 01.09.2009 - AZ: 8 Ca 109/09

Fundstellen:

BAGE 139, 323 - 331

ArbR 2012, 96

ArbRB 2011, 325-326 (Pressemitteilung)

ArbRB 2012, 73

AuA 2011, 725

AuA 2012, 617-618

AuR 2011, 461

AuR 2012, 81

AuR 2012, 136

AUR 2011, 461

AUR 2012, 136

AUR 2012, 81

BB 2011, 2676 (Pressemitteilung)

BB 2012, 648

BB 2012, 380

DB 2012, 293-294

EBE/BAG 2012, 26-28

EzA-SD 22/2011, 11 (Pressemitteilung)

EzA-SD 2/2012, 18

FA 2011, 378 (Pressemitteilung)

FA 2012, 82-83

FA 2012, 109

FStBay 2012, 484-486

GmbHR 2011, 362-363

MDR 2011, 16

NJW 2012, 8

NJW 2012, 1308-1310

NWB 2011, 3752

NWB direkt 2011, 1178

NZA 2011, 8 (Pressemitteilung)

NZA 2012, 262-264

PERSONALmagazin 2011, 62

PersR 2012, 96-97

SAE 2011, 291 (Pressemitteilung)

schnellbrief 2011, 8

Streit 2012, 82-84

StuB 2012, 88

ZAP 2012, 317

ZAP EN-Nr. 187/2012

ZMV 2011, 333 (Pressemitteilung)

ZMV 2012, 109

ZTR 2011, 720

ZTR 2012, 188-190

Amtlicher Leitsatz:

Der Arbeitgeber hat entsprechend § 315 Abs. 1 BGB nach billigem Ermessen zu entscheiden, ob er die zur Verlängerung der Elternzeit nach § 16 Abs. 3 Satz 1 BEEG erforderliche Zustimmung erteilt.

In Sachen

Klägerin, Berufungsbeklagte und Revisionsklägerin,

pp.

Beklagte, Berufungsklägerin und Revisionsbeklagte,

hat der Neunte Senat des Bundesarbeitsgerichts aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 18. Oktober 2011 durch den Vorsitzenden Richter am Bundesarbeitsgericht Prof. Düwell, die Richter am Bundesarbeitsgericht Krasshöfer und Dr. Suckow sowie die ehrenamtlichen Richter Dr. Starke und Heilmann für Recht erkannt:

Tenor:

Auf die Revision der Klägerin wird das Teilurteil des Landesarbeitsgerichts Baden-Württemberg - Kammern Freiburg - vom 14. April 2010 - 10 Sa 59/09 - aufgehoben.

Die Sache wird zur neuen Verhandlung und Entscheidung - auch über die Kosten des Revisionsverfahrens - an das Berufungsgericht zurückverwiesen.

Von Rechts wegen!

Diese Artikel im Bereich Arbeit und Betrieb könnten Sie interessieren

Urlaubsabgeltung bei Tod des Arbeitnehmers im laufenden Arbeitsverhältnis

Urlaubsabgeltung bei Tod des Arbeitnehmers im laufenden Arbeitsverhältnis

Was passiert mit den mit noch offenstehenden Urlaubsansprüchen eines während eines bestehenden Arbeitsverhältnisses verstorbenen Arbeitnehmers? Haben die Erben Anspruch aus der sich daraus ergebenen… mehr

Krankheitsbedingte Kündigung ohne betriebliches Eingliederungsmanagement

Krankheitsbedingte Kündigung ohne betriebliches Eingliederungsmanagement

Immer wieder werden Arbeitsvertragsparteien vor folgenden Sachverhalt gestellt: der lange erkrankte, zwischenzeitlich durchaus (auch mal wieder) arbeitende Arbeitnehmer wird mit der Begründung auf… mehr

LAG Nürnberg: Diskriminierung in Sozialplan bei Kinderzuschlag

LAG Nürnberg: Diskriminierung in Sozialplan bei Kinderzuschlag

Sozialpläne berücksichtigen insbesondere bei der Bemessung von Abfindungsleistungen regelmäßig, ob der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin unterhaltspflichtige Kinder hat. Dabei wird nicht selten -… mehr