Anlage 4 17. BImSchV, Anforderungen an die kontinuierlichen Messeinrichtungen und die Validierung der Messergebnisse

Anlage 4 17. BImSchV
Siebzehnte Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über die Verbrennung und die Mitverbrennung von Abfällen - 17. BImSchV)
Bundesrecht

Anhangteil

Titel: Siebzehnte Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über die Verbrennung und die Mitverbrennung von Abfällen - 17. BImSchV)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: 17. BImSchV
Gliederungs-Nr.: 2129-8-17-1
Normtyp: Rechtsverordnung

(zu § 15 Absatz 1, § 16 Absatz 1 und § 17 Absatz 5)

  1. 1.

    Der Wert des Konfidenzintervalls von 95 Prozent eines einzelnen Messergebnisses darf an der für den Tagesmittelwert festgelegten Emissionsbegrenzung die folgenden Prozentsätze dieser Emissionsbegrenzung nicht überschreiten:

    a)Kohlenmonoxid10 Prozent,
    b)Schwefeldioxid20 Prozent,
    c)Stickstoffoxid20 Prozent,
    d)Gesamtstaub30 Prozent,
    e)Organisch gebundener Gesamtkohlenstoff30 Prozent,
    f)Chlorwasserstoff40 Prozent,
    g)Fluorwasserstoff40 Prozent,
    h)Quecksilber40 Prozent.
  2. 2.

    Für Gesamtstaub bezieht sich abweichend von Nummer 1 der genannte Prozentsatz auf die für den Halbstundenmittelwert festgelegte Emissionsbegrenzung, sofern die Emissionsbegrenzung einen Tagesmittelwert von 10 mg/m3 unterschreitet.

  3. 3.

    Die validierten Halbstunden- und Tagesmittelwerte werden auf Grund der gemessenen Halbstundenmittelwerte und nach Abzug des in der Kalibrierung bestimmten Konfidenzintervalls bestimmt.

  4. 4.

    Die Halbstundenmittelwerte vor Abzug der in der Kalibrierung ermittelten Messunsicherheit (normierte Werte) müssen für die Zwecke der nach § 22 zu ermittelnden Jahresemissionsfrachten verfügbar sein.

Zu Anlage 4: Berichtigt am 7. 10. 2013 (BGBl I S. 3754).

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