§ 39c WpÜG, Andienungsrecht

§ 39c WpÜG
Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG)
Bundesrecht

Abschnitt 5a – Ausschluss, Andienungsrecht

Titel: Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: WpÜG
Gliederungs-Nr.: 4110-7
Normtyp: Gesetz

1Nach einem Übernahme- oder Pflichtangebot können die Aktionäre einer Zielgesellschaft, die das Angebot nicht angenommen haben, das Angebot innerhalb von drei Monaten nach Ablauf der Annahmefrist annehmen, sofern der Bieter berechtigt ist, einen Antrag nach § 39a zu stellen. 2Erfüllt der Bieter seine Verpflichtungen nach § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 oder Satz 2 nicht, beginnt die in Satz 1 genannte Dreimonatsfrist erst mit der Erfüllung der Verpflichtungen zu laufen.

Zu § 39c: Eingefügt durch G vom 8. 7. 2006 (BGBl I S. 1426).

Diese Artikel im Bereich Aktien, Fonds und Anlegerschutz könnten Sie interessieren

René Lezard Anleihe: Zinsen werden weiter gestundet

René Lezard Anleihe: Zinsen werden weiter gestundet

Die Anleihe-Anleger haben der René Lezard Mode GmbH noch etwas Luft verschafft und einer Verlängerung der Zinsstundung bis zum 31. Mai 2017 zugestimmt. mehr

BGH - Kündigung von Bausparvertrag nach 10 Jahren möglich

BGH - Kündigung von Bausparvertrag nach 10 Jahren möglich

Die Entscheidung des Bundesgerichtshofes (BGH) steht fest. In den zu entscheidenden Fällen durften die Bausparkassen alte Verträge zu Recht kündigen. Diese Entscheidung stellt eine grundsätzliche… mehr

Widerrufsjoker sticht bei Lebensversicherungen und Rentenversicherungen

Widerrufsjoker sticht bei Lebensversicherungen und Rentenversicherungen

Lohnt sich die Lebensversicherung überhaupt noch? Diese Frage wird sich so mancher Versicherungsnehmer angesichts sinkender Zinsen schon gestellt haben. Bevor die Police aber gekündigt wird, kann… mehr