§ 36 WpÜG, Nichtberücksichtigung von Stimmrechten

§ 36 WpÜG
Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG)
Bundesrecht

Abschnitt 5 – Pflichtangebote

Titel: Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: WpÜG
Gliederungs-Nr.: 4110-7
Normtyp: Gesetz

Die Bundesanstalt lässt auf schriftlichen Antrag zu, dass Stimmrechte aus Aktien der Zielgesellschaft bei der Berechnung des Stimmrechtsanteils unberücksichtigt bleiben, wenn die Aktien erlangt wurden durch

  1. 1.
    Erbgang, Erbauseinandersetzung oder unentgeltliche Zuwendung unter Ehegatten, Lebenspartnern oder Verwandten in gerader Linie und bis zum dritten Grade oder durch Vermögensauseinandersetzung aus Anlass der Auflösung einer Ehe oder Lebenspartnerschaft,
  2. 2.
    Rechtsformwechsel oder
  3. 3.
    Umstrukturierungen innerhalb eines Konzerns.

Zu § 36: Geändert durch V vom 29. 4. 2002 (BGBl I S. 1495).

Diese Artikel im Bereich Aktien, Fonds und Anlegerschutz könnten Sie interessieren

BFH: Schadensersatz einer Schrottimmobilie ist kein Veräußerungsgewinn

BFH: Schadensersatz einer Schrottimmobilie ist kein Veräußerungsgewinn

Die Finanzämter und Finanzgerichte versteuerten die Schadensersatzzahlung an Anleger als privaten Veräußerungsgewinn, was nach Ansicht des BFH nicht rechtmäßig sei: mehr

Payer Swaps der HypoVereinsbank halten vor dem BGH nicht

Payer Swaps der HypoVereinsbank halten vor dem BGH nicht

Der Bundesgerichtshof hat es bestätigt. Auch bei einem „einfachen“ Payer Swap muss die Bank ihre Aufklärungspflichten beachten, wenn das Swapgeschäft nicht Konnex zum Grundgeschäft ist mehr

Waren sich Butlers Anleger über Risiken im Klaren?

Waren sich Butlers Anleger über Risiken im Klaren?

Bei Butlers GmbH & Co. KG Einrichtungsgegenstände und Dekorationsartikel kaufen war leicht, genauso problemlos das Genussrechte „shoppen“? mehr