§ 151 FamFG, Kindschaftssachen

§ 151 FamFG
Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG)
Bundesrecht

Buch 2 – Verfahren in Familiensachen → Abschnitt 3 – Verfahren in Kindschaftssachen

Titel: Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: FamFG
Gliederungs-Nr.: 315-24
Normtyp: Gesetz

Kindschaftssachen sind die dem Familiengericht zugewiesenen Verfahren, die

  1. 1.

    die elterliche Sorge,

  2. 2.

    das Umgangsrecht und das Recht auf Auskunft über die persönlichen Verhältnisse des Kindes,

  3. 3.

    die Kindesherausgabe,

  4. 4.

    die Vormundschaft,

  5. 5.

    die Pflegschaft oder die gerichtliche Bestellung eines sonstigen Vertreters für einen Minderjährigen oder für eine Leibesfrucht,

  6. 6.

    die Genehmigung der freiheitsentziehenden Unterbringung eines Minderjährigen (§§ 1631b, 1800 und 1915 des Bürgerlichen Gesetzbuchs),

  7. 7.

    die Anordnung der freiheitsentziehenden Unterbringung eines Minderjährigen nach den Landesgesetzen über die Unterbringung psychisch Kranker oder

  8. 8.

    die Aufgaben nach dem Jugendgerichtsgesetz

betreffen.

Zu § 151: Geändert durch G vom 4. 7. 2013 (BGBl I S. 2176).

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