§ 14 ArchG M-V, Hauptsatzung und Ordnungen

§ 14 ArchG M-V
Architektengesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Architektengesetz - ArchG M-V)
Landesrecht Mecklenburg-Vorpommern
Titel: Architektengesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Architektengesetz - ArchG M-V)
Normgeber: Mecklenburg-Vorpommern

Amtliche Abkürzung: ArchG M-V
Referenz: 2130-5

Abschnitt: Abschnitt 2 – Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern
 

(1) Die Architektenkammer gibt sich eine Hauptsatzung.

(2) Die Hauptsatzung muss insbesondere Bestimmungen enthalten über

  1. 1.
    die Rechte und Pflichten der Kammermitglieder,
  2. 2.
    die Geschäftsführung, die Vertretung und die Verwaltungseinrichtungen der Architektenkammer,
  3. 3.
    die örtlichen Untergliederungen der Architektenkammer,
  4. 4.
    die Zusammensetzung der Vertreterversammlung und des Vorstandes, die Wahl und Abwahl der Mitglieder des Vorstandes sowie die Berücksichtigung der Fachrichtungen der Architekten und der Gruppen der freischaffend, baugewerblich, angestellt oder im öffentlich Dienst Tätigen in der Vertreterversammlung und im Vorstand,
  5. 5.
    die Bildung von Ausschüssen und die Hinzuziehung von Sachverständigen,
  6. 6.
    die Einberufung und die Geschäftsordnung der Vertreterversammlung,
  7. 7.
    die Entschädigung für die Tätigkeit in den Organen und in den Ausschüssen und
  8. 8.
    die Form und Art der Bekanntmachungen.

(3) Die Architektenkammer gibt sich eine Haushalts-, Kassen- und Rechnungslegungsordnung. Die §§ 108 und 109 Abs. 2 und 3 der Landeshaushaltsordnung Mecklenburg-Vorpommern gelten nicht für die Architektenkammer.

(4) Ferner gibt sich die Architektenkammer eine Wahlordnung zur Vertreterversammlung, eine Beitragsordnung, eine Gebührenordnung, eine Kostenordnung, eine Ehrenordnung sowie eine Schlichtungsordnung.

(5) Die Hauptsatzung und die Wahlordnung sowie deren Änderungen bedürfen der Genehmigung der Aufsichtsbehörde. Die nach diesem Gesetz vorgesehenen weiteren Ordnungen sind der Aufsichtsbehörde vor In-Kraft-Treten anzuzeigen.

(1) Red. Anm.:
Außer Kraft am 28. November 2009 durch § 39 Absatz 2 des Gesetzes vom 18. November 2009 (GVOBl. M-V S. 646). Zur weiteren Anwendung s. § 38 des Gesetzes vom 18. November 2009 (GVOBl. M-V S. 646).

Diese Artikel im Bereich Arbeit und Betrieb könnten Sie interessieren

Vorsicht bei Nachbelehrungen durch Lebensversicherungsgesellschaften

Vorsicht bei Nachbelehrungen durch Lebensversicherungsgesellschaften

Für Lebensversicherer, die bei Abschluss des Versicherungsvertrages keine ordnungsgemäße Widerspruchs- oder Widerrufsbelehrung vorgenommen haben, besteht die Möglichkeit, eine sogenannte… mehr

Arbeitsrecht Bonn: Kündigung wegen Nebenjob möglich? Landesarbeitsgericht Köln # aktuell

Arbeitsrecht Bonn: Kündigung wegen Nebenjob möglich?  Landesarbeitsgericht Köln # aktuell

Wer kurz vor Ende seines Arbeitsverhältnisses auf einem Jobportal als Freiberufler gelistet ist, darf nicht wegen Konkurrenztätigkeit gekündigt werden. Es gehe lediglich um die Vorbereitung der… mehr

Mitspracherecht des Betriebsrates in sozialen Netzwerken

Mitspracherecht des Betriebsrates in sozialen Netzwerken

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat in einer Entscheidung vom 13.12.2016 jüngst dem Betriebsrat eines Unternehmens ein Beteiligungsrecht auch dann zugesprochen, wenn es um den Auftritt des… mehr