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Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 07.07.2011, Az.: BVerwG 10 B 28.11, 10 PKH 10.11
Auswirkungen einer nicht vorliegenden Begründung innerhalb der Beschwerdefrist für die Zulässigkeit einer Beschwerde
Gericht: BVerwG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 07.07.2011
Referenz: JurionRS 2011, 20189
Aktenzeichen: BVerwG 10 B 28.11, 10 PKH 10.11
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

OVG Sachsen - 04.02.2011 - AZ: A 3 A 706/09

BVerwG, 07.07.2011 - BVerwG 10 B 28.11, 10 PKH 10.11

In der Verwaltungsstreitsache
...
hat der 10. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 7. Juli 2011
durch
den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Prof. Dr. Berlit,
den Richter am Bundesverwaltungsgericht Prof. Dr. Dörig und
die Richterin am Bundesverwaltungsgericht Fricke
beschlossen:

Tenor:

Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 4. Februar 2011 wird verworfen.

Der Antrag des Klägers, ihm Prozesskostenhilfe zu bewilligen und einen Rechtsanwalt beizuordnen, wird abgelehnt.

Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Gründe

1

Die Beschwerde ist unzulässig, da sie nicht innerhalb der am 7. Juni 2011 abgelaufenen Frist (§ 133 Abs. 3 Satz 1 VwGO) begründet worden ist. Auf die Frist ist in der Rechtsmittelbelehrung der angefochtenen Entscheidung hingewiesen worden.

2

Der Antrag des Klägers auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe und Beiordnung eines Rechtsanwalts für das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht ist abzulehnen, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung aus dem oben genannten Grund keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet (§ 166 VwGO i.V.m. § 114 Satz 1, § 121 Abs. 1 ZPO).

3

Die Kostenentscheidung folgt aus § 154 Abs. 2 VwGO. Gerichtskosten werden gemäß § 83b AsylVfG nicht erhoben; der Gegenstandswert ergibt sich aus § 30 RVG.

Prof. Dr. Berlit
Prof. Dr. Dörig
Fricke

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