Bundesgerichtshof
Beschl. v. 27.11.2012, Az.: 5 StR 474/12
Zurückweisung einer Anhörungsrüge mangels Begründetheit
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 27.11.2012
Referenz: JurionRS 2012, 29966
Aktenzeichen: 5 StR 474/12
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Frankfurt an der Oder - 27.03.2012

Rechtsgrundlage:

§ 356a StPO

Verfahrensgegenstand:

schwerer sexueller Missbrauchs eines Kindes u.a.

BGH, 27.11.2012 - 5 StR 474/12

Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 27. November 2012 beschlossen:

Tenor:

Die Anhörungsrüge des Verurteilten gegen den Beschluss des Senats vom 23. Oktober 2012 wird kostenpflichtig zurückgewiesen.

Gründe

1

Der Senat hat die Revision des Verurteilten gegen das Urteil des Landgerichts Frankfurt (Oder) vom 27. März 2012 mit Beschluss vom 23. Oktober 2012 gemäß § 349 Abs. 2 StPO als unbegründet verworfen. Hiergegen hat der Verurteilte mit Schriftsatz vom 14. November 2012 eine Anhörungsrüge gemäß § 356a StPO erhoben.

2

Die Anhörungsrüge ist unbegründet. Die Revisionsbegründungsschrift des Verurteilten war Gegenstand der Senatsberatung. Eine Verletzung rechtlichen Gehörs liegt nicht vor. Der Senat hat bei seiner Entscheidung weder Tatsachen oder Beweisergebnisse verwertet, zu denen der Verurteilte nicht gehört worden wäre, noch hat er bei der Entscheidung zu berücksichtigendes Vorbringen des Verurteilten übergangen. Das Anhörungsverfahren dient auch nicht dazu, eine bislang nicht erhobene Verfahrensrüge nachträglich anzubringen.

Basdorf

Schaal

Schneider

Dölp

Bellay

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