Bundesgerichtshof
Beschl. v. 03.06.2009, Az.: 2 StR-(3) 163/09
Wirkung einer Entscheidung bzgl. der Beiordnung eines Rechtsanwalts über die jeweilige Instanz hinaus bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 03.06.2009
Referenz: JurionRS 2009, 15740
Aktenzeichen: 2 StR-(3) 163/09
 

Verfahrensgegenstand:

Gefährliche Körperverletzung

BGH, 03.06.2009 - 2 StR-(3) 163/09

Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat
am 3. Juni 2009
beschlossen:

Tenor:

Der Antrag des Nebenklägers P. vom 18. März 2009, ihm für die Revisionsinstanz die Rechtsanwaltskanzlei R. M. N. als Beistand beizuordnen, ist gegenstandslos.

Gründe

1

Einer Entscheidung über den Antrag des Nebenklägers, ihm für die Revisionsinstanz die Rechtsanwaltskanzlei R. M. N. als Beistand beizuordnen, bedarf es nicht. Die durch Beschluss des Landgerichts vom 30. Oktober 2008 erfolgte Bestellung von Rechtsanwalt M. als Beistand nach § 397 a Abs. 1 Satz 1, § 395 Abs. 1 Nr. 2 StPO wirkt über die jeweilige Instanz hinaus bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens fort und erstreckt sich somit auch auf die Revisionsinstanz.

Rissing-van Saan
Roggenbuck
Appl
Cierniak
Schmitt

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