So erstellen Sie eine Kanzlei-Homepage

So erstellen Sie eine Kanzlei-Homepage | anwalt24
26.02.201889 Mal gelesen
Wer nach einem empfehlenswerten Fachanwalt in seiner Umgebung sucht, recherchiert dafür im Internet. Wie Ihre Kanzlei in solch einem Fall durch einen Eintrag bei Google My Business Präsenz zeigen kann, erklären wir in einem separaten Artikel ausführlich.

So wertvoll ein Eintrag bei Google My Business auch ist: Die Möglichkeiten, seine Kanzlei dort ausführlich und professionell vorzustellen, sind begrenzt. Hier bietet eine Kanzlei-Homepage deutlich mehr Potenzial.

Bei der Planung, wie man eine Kanzlei-Website erstellt und aufbaut, steht man zunächst vor vielen Fragezeichen. Soll eine Web-Agentur beauftragt werden, Ihrer Kanzlei eine Homepage maßzuschneidern? Das ist die bequemste Lösung: In Planungs-Meetings besprechen Sie mit den Web-Entwicklern, welche Inhalte präsentiert werden sollen und welche Vorstellungen Sie bezüglich des Layouts und des Aufbaus haben. Anschließend wird meist auf Basis von Content-Management-Systemen wie Joomla oder Wordpress eine individuelle Website für Sie kreiert.

Vor allem große Kanzleien werden in den meisten Fällen diesen Weg einschlagen. Für viele Anwälte, die sich mit eigenen Kanzleien selbstständig gemacht haben, steht aber nicht nur ein professionelles Ergebnis im Vordergrund, sondern auch die Schonung des Budgets. In diesem Fall sind Baukasten-Lösungen attraktiv, mit denen man sich selbst eine Homepage für Anwälte erstellen kann.

Bevor jedoch die Frage geklärt wird, wie und womit man seine  Kanzlei-Website erstellt, sollten Sie eruieren, welche Ziele Sie mit Ihrer Kanzlei-Homepage verfolgen. Möchten Sie eine Art Visitenkarte online stellen, mit der Ihre potenziellen Klienten erfahren können, wie man sie telefonisch erreicht und wie Ihre Bürozeiten sind? In diesem Fall ist eine statische Website ausreichend. Das bedeutet: Der Inhalt der Website wird einmalig erstellt und bleibt anschließend unverändert bestehen. Aktualisierungen sind nur nötig, wenn sich Angaben oder das Anwalts-Team, das vorgestellt wird, verändert.

Diese Informationen gehören auf eine Kanzlei-Website

Bei  solch einer statischen Website für Anwälte werden in der Regel nur eine Startseite und einige wenige Unterseiten erstellt. In der Regel bestehen solche Web-Visitenkarten aus den folgenden Elementen:
Vorstellung der Kanzlei, der Fachanwaltschaften und Tätigkeitsschwerpunkte
Vorstellung der Historie und der Referenzen
Vorstellung des Anwalts-Teams – mit Fotos von allen Mitarbeitern sowie Informationen zu  Arbeitsschwerpunkten und Viten der Fachanwälte
Adresse der  Kanzlei und Kontaktmöglichkeiten (Telefon, E-Mail, Fax, etc.)
Impressum

Solch eine statische Web-Visitenkarte ist die ideale Lösung, um potenziellen Klienten Informationen zu Ihrer Kanzlei zur Verfügung zu stellen. Diese suchen gezielt nach Ihrer Kanzlei und  bekommen dort einen ersten Eindruck vermittelt – und die Informationen geliefert, wie und wann man sie erreichen kann.

Web-Baukästen in der Übersicht

Solche statischen Websites sind nicht sonderlich aufwändig zu erstellen. Im Internet finden Sie diverse Anbieter, die Baukasten-Systeme anbieten, mit denen man sich einen entsprechenden Internetauftritt selbst zusammenstellen kann.

Für Kanzleien besonders praktisch sind Baukasten-Lösungen, bei denen passende Branchen-Vorlagen angeboten werden. Das ist beispielsweise bei den folgenden beiden Anbietern der Fall:
 
1.www.1und1.de – die 1&1 MyWebsite kostet  Sie monatlich je nach Tarif zwischen 9,99 Euro und 19,99 Euro netto.
2.www.strato.de – der Homepage-Baukasten wird je nach ausgewähltem Tarif für 8,90 Euro oder 14,90 Euro brutto monatlich angeboten.

In beiden Fällen können Sie Ihre Kanzlei-Website ohne jegliches technisches Vorwissen selbst erstellen. Sie wählen eine Domain, also eine Internetadresse, aus, unter der Sie erreichbar sein wollen und können anschließend direkt loslegen. Aus einer Vielzahl grafischer Vorlagen wählen Sie Ihr Wunsch-Design aus, schreiben die Texte für die jeweiligen Unterseiten und suchen Bilder heraus, die auf Ihrer Internet-Seite veröffentlicht werden sollen. Jederzeit können Sie per Baukasten neue Seiten anlegen oder bestehende ändern. Der Preis für die Baukasten-Systeme versteht sich inklusive Hosting – also der Lagerung und Bereitstellung Ihrer Inhalte auf einem Web-Server.

Alternativ zu den Baukasten-Lösungen können Sie sich natürlich auch für ein gewöhnliches Hosting-Paket entscheiden. In diesem Fall steht Ihnen frei, mit welchem Content Management System (CMS) Sie Ihre Kanzlei-Homepage erstellen. Beliebt und einsteigerfreundlich ist beispielsweise die kostenlose Lösung Wordpress. Der Nachteil: Sollten Sie noch keine entsprechenden Erfahrungen mit Wordpress gemacht haben, werden Sie früher oder später über einige Hürden stolpern – und mit der Suche nach Lösungen einiges an Zeit verlieren!

Maßgeschneiderte Kanzlei-Homepages

Noch professionellere und ansprechendere Ergebnisse verspricht das Angebot von www.kanzleihomepage.de – dem Homepage-Service für Anwälte von anwalt24 und web4business. Bei diesem Angebot müssen Sie sich nicht selbst um das Design Ihrer neuen Kanzlei-Homepage kümmern. Das erledigen professionelle Webdesigner für Sie. Dabei ist der Preis für die Erstellung mit 598 Euro deutlich günstiger als bei gewöhnlichen Web-Agenturen.
 
 
Für Kanzleihomepage.de spricht aus Sicht eines Anwalts, der im Internet präsent sein will, aber nicht nur der Preis. Dank der Kooperation des Webbaukasten-Anbieters web4business mit anwalt24 ist diese Lösung maßgeschneidert für Kanzleien – anders als bei anderen Baukasten-Lösungen, bei denen die Rechtsbranche lediglich eine Design-Vorlage unter vielen ist. Zudem ist die erstellte Website responsiv. Das bedeutet: Sie lässt sich auf einem Desktop-PC, einem Tablet-PC und einem Smartphone gleichermaßen ohne Einschränkung nutzen.

Die wichtigsten Fakten zu Kanzleihomepage.de:

→ Preis für die Homepage-Erstellung:einmalig 598 Euro
→ Mobile/responsive Website:inklusive
→ monatliche Kosten:29,90 Euro
→ Kündigungsfrist:Jederzeit zum Monatsende
(Alle Preise verstehen sich netto zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer)
Einmal erstellt können Kanzleien ihre neue Kanzleihomepage jederzeit selbst mit neuen Inhalten versorgen. Technisches Vorwissen ist hierfür nicht nötig.

Unabhängig davon, für welche Lösung Sie sich entscheiden: Um mit Ihrer neuen Website aktiv neue, wertige Mandanten zu gewinnen, genügt es nicht, einmalig eine passive Kanzlei-Homepage zu erstellen. Sattdessen gilt es, diese regelmäßig mit neuen Inhalten zu füttern, die potenzielle Klienten auf Ihre Kanzlei aufmerksam machen.

Mit dynamischen Websites Mandanten gewinnen

Der Unterschied zwischen einer passiven, statischen und einer aktiven, dynamischen Website lässt sich leicht erklären: Statische Websites bieten den Internetnutzern nur ein begrenztes Informationsangebot. Sie dienen als Informationsfläche für Nutzer, die entweder gezielt nach Ihrer Kanzlei oder nach entsprechenden Fachanwälten in ihrer Umgebung suchen.
 
Wer mit seiner Anwalts-Website aktiv neue Mandanten gewinnen will, muss jedoch mehr leisten: Er muss dafür sorgen, dass potenzielle Klienten schon auf die Kanzlei aufmerksam werden, bevor sie gezielt nach einem Anwalt suchen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine dynamische Kanzlei-Website nötig. Eine Website, die regelmäßig mit neuen Inhalten gefüttert werden muss. Beispiele hierfür können sein:
Informationen zu neuen Urteilen
Einschätzungen zu gesetzlichen Änderungen oder Gesetzesvorhaben
Informationen zu relevanten, neuen Entwicklungen

Mit jedem neuen Beitrag auf Ihrer Website verbessern Sie Ihre Sichtbarkeit im Internet – und sorgen somit für neue Besucher, die zu wertigen Mandanten werden könnten. Das Prinzip dahinter ist simpel: Ihre Kanzlei-Website wird durch die Fach-Aufsätze nicht mehr nur gefunden, wenn die Internet-Nutzer nach Ihrer Kanzlei suchen, sondern auch dann, wenn sie nach Informationen zu aktuellen Themen fahnden.

Content-Marketing für Kanzlei-Websites

Im Fachjargon des Online-Marketings nennt sich diese Strategie Content-Marketing. Durch den Aufbau einer Website mit ständig neuen, lesenswerten Beiträgen locken Sie nicht nur ständig neue Besucher auf Ihre Website. Sie sorgen auch dafür, dass Ihre Kanzlei immer stärker als Koryphäe in dem entsprechenden Rechtsgebiet wahrgenommen wird. Und zwar von den Nutzern wie auch von der Suchmaschine Google. Der positive Effekt: Bei generischen (allgemeinen) Suchanfragen wie „Anwalt für Verkehrsrecht“ steigt die Position Ihrer Website in den Suchergebnissen – was Ihnen wiederum neue Besucher und potenzielle Klienten bringt. Ausführliche Informationen zum Thema Content-Marketing finden Sie in unserem Beitrag „Content-Marketing für Anwälte“.

Eine dynamische Kanzlei-Website besteht aus allen Elementen, die eine statische Website für Anwälte mitbringt. Zusätzlich bietet sie aber noch eine Rubrik, in der den Lesern aktuelle Informationen bereitgestellt werden. Das kostet zwar Zeit, Mühe und Geld, rentiert sich aber langfristig. Die Bedeutung des Internets und des Online-Marketings wird auch in der Juristen-Branche in den kommenden Jahren immer weiter zunehmen. Grund genug, schon jetzt den Grundstein dafür zu legen, langfristig vom Internet zu profitieren, anstatt von ihm abgehängt zu werden!