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§ 4 StudPlVergabeVO
Verordnung über die Vergabe von Studienplätzen in zulassungsbeschränkten Studiengängen durch die Hochschulen des Landes Hessen (Studienplatzvergabeverordnung Hessen) 
Landesrecht Hessen
Titel: Verordnung über die Vergabe von Studienplätzen in zulassungsbeschränkten Studiengängen durch die Hochschulen des Landes Hessen (Studienplatzvergabeverordnung Hessen) 
Normgeber: Hessen
Redaktionelle Abkürzung: StudPlVergabeVO,HE
Gliederungs-Nr.: 70-274
gilt ab: 15.06.2017
Normtyp: Rechtsverordnung
gilt bis: [keine Angabe]
Fundstelle: GVBl. 2013 S. 172 vom 27.05.2013

§ 4 StudPlVergabeVO – Verarbeitung personenbezogener Daten

(1) Die Hochschule darf im Rahmen des Vergabeverfahrens folgende personenbezogene Daten der Bewerberinnen und Bewerber verarbeiten:

  1. 1.

    zur Identifikation der Antragstellerin oder des Antragstellers

    1. a)

      Familiennamen,

    2. b)

      frühere Namen,

    3. c)

      Vornamen,

    4. d)

      Tag, Ort und Land der Geburt,

    5. e)

      Geschlecht,

    6. f)

      Wohnanschrift,

    7. g)

      Ordnungsmerkmale der Stiftung, insbesondere Identifikations- und Authentifizierungsnummer;

  2. 2.

    zur Verfahrensdurchführung

    1. a)

      Art und Umfang der Hochschulzugangsberechtigung sowie Tag und Ort ihres Erwerbs,

    2. b)

      Gesamt- und Durchschnittsnote sowie Einzelnoten der Hochschulzugangsberechtigung,

    3. c)

      Ergebnis eines Verfahrens nach § 54 Abs. 4 des Hessischen Hochschulgesetzes vom 14. Dezember 2009 (GVBl. I S. 666), zuletzt geändert durch Gesetz vom 30. November 2015 (GVBl. S. 510),

    4. d)

      gewählter Studiengang,

    5. e)

      Angaben zur Einschreibung in dem gewählten Studiengang an einer anderen Hochschule,

    6. f)

      Zeiten eines Studiums an einer deutschen Hochschule,

    7. g)

      Abschluss eines Studiums an einer deutschen Hochschule oder im Ausland,

    8. h)

      Staatsangehörigkeit, gegebenenfalls Staatsangehörigkeit der Eltern und Beschäftigungsnachweis der Eltern,

    9. i)

      Nachweis einer fachpraktischen Ausbildung nach § 3 Abs. 4,

    10. j)

      Angaben über Tätigkeiten nach § 7 Abs. 1,

    11. k)

      Angaben nach § 8 Abs. 4,

    12. l)

      Angaben nach § 9 Abs. 4,

    13. m)

      Angaben nach § 16,

    14. n)

      elektronische Anschrift (E-Mail-Adresse),

    15. o)

      Angaben nach § 5 Abs. 2 Satz 2;

  3. 3.

    zur Bearbeitung der Fälle nach § 8 Abs. 3 und 4 und von Anträgen nach § 10 Abs. 3 sowie nach den §§ 11, 13, 17 und 19

    1. a)

      Zeitpunkt eines Berufsabschlusses,

    2. b)

      Zeiten einer Berufstätigkeit nach Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung,

    3. c)

      Gründe und Umfang der Verbesserung von Durchschnittsnote oder Wartezeit,

    4. d)

      besondere soziale, familiäre und wirtschaftliche Gründe nach den §§ 11 oder 17,

    5. e)

      Ergebnis des Erststudiums und Gründe für das Zweitstudium nach § 13,

    6. f)

      erforderliche Angaben nach § 19.

(2) 1Die Hochschule darf die nach Abs. 1 aufgezeichneten Daten nur im Rahmen der dort genannten Zwecke verarbeiten; sie sind spätestens zwölf Monate nach Ende des jeweiligen Semesters, für das das Vergabeverfahren durchgeführt worden ist, zu löschen. 2Die Daten nach Abs. 1 Nr. 1 und 2 dürfen auch zum Zweck der Immatrikulation, soweit die dort bezeichneten Daten erhoben werden, weiterverarbeitet werden.

(3) Andere als die in Abs. 1 genannten personenbezogenen Daten dürfen nur mit Einwilligung der Bewerberin oder des Bewerbers nach § 7 Abs. 2 des Hessischen Datenschutzgesetzes verarbeitet werden.